Schweiz: Schwangere Frau stirbt in Holzpellet-Lagerraum an CO-Vergiftung!
Horw (Schweiz): Eine schwangere Frau ist offenbar in einem Holzpellet-Lagerraum an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Der Fall ereignete sich bereits anfangs Februar 2011, wie die Luzerner Staatsanwaltschaft am 9.2.2011 bestätigte.
Die Frau wollte in einer Wohnsiedlung die Heizung mit Holzpellets nachfüllen. Als sie nicht mehr zurückkehrte wurde nach ihr gesucht, schließlich wurde sie tot aufgefunden. Bei der Lagerung von Holzpellets entsteht Kohlenmonoxid; wird ein Lagerraum schlecht gelüftet, kann dies tödliche Auswirkungen haben.
AGENTURMELDUNG: Eine schwangere 28-jährige Frau ist anfangs Februar in Horw LU an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Der Tod ereignete sich im Holzpellet-Lager der Heizung einer Wohnsiedlung. Der Mann des Opfers war für den Heizbetrieb der Siedlung zuständig. Weil er abwesend war, übernahm die Frau das Nachfüllen mit Pellets. Als sie lange ausblieb, wurde man auf das Unglück aufmerksam. Die Rettungskräfte konnte aber nur noch den Tod der Frau, Mutter eines kleinen Buben, feststellen. Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich hat inzwischen den Tod durch Kohlenmonoxid-Vergiftung bestätigt. Bei der Lagerung von Holzpellets entsteht laut dem Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum Kohlenmonoxid (CO). Bei fehlender Lüftung kann das eine tödliche Gefahr sein. Laut Simon Kopp, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, werden nun die Umstände des Todes geprüft und ob der Pellet-Lagerraum genügend gelüftet war. Wenn die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, werde die Öffentlichkeit informiert.
