Bgld: Vermutlicher Gasaustritt -> 30 Personen evakuiert
Pinkafeld (Bgld): Am Abend des 08. Februar 2011 wurde die Feuerwehr Pinkafeld mittels Rufempfänger zu einem vermutlichen Gasaustritt in einem Siedlungshaus alarmiert.
Die Feuerwehr Pinkafeld rückte kurze Zeit darauf mit einem SRF (schweres Rüstfahrzeug), einem ULF (Universallöschfahrzeug) und zwölf Mann zum Einsatz aus. Bereits auf der Anfahrt rüstete sich im ULF ein Trupp mit schwerem Atemschutz und einem Explosionsmessgerät (DRÄGER Pac Ex2) aus.

An der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr Pinkafeld bereits von einem Mieter empfangen der berichtete, es habe in seinem Badezimmer im Bereich einer Gasleitung eine Art Verpuffung gegeben. Sofort wurde der bereitstehende Atemschutz- und Messtrupp mit dem Auftrag: absperren des Hauptgashahns und Evakuierung aller Mieter der anderen Wohnungen ins Gebäude geschickt.
Bei der Alarmierung der Feuerwehr Pinkafeld wurde von der LSZ-Burgenland zeitgleich ein Notdienst der BEGAS verständigt. Wenige Minuten nachdem der Atemschutztrupp mit seiner Arbeit im Gebäude begonnen hatte waren ca. dreißig Personen darunter zahlreiche Kinder die gerade einen Geburtstag feierten und ein Kleinkind evakuiert.

Eine gefährliche Gaskonzentration konnte jedoch vom Atemschutztrupp nicht bestätigt werden, jedoch hatte es in einem Badezimmer durch die angebliche Verpuffung zahlreiche Fliesen von der Wand geworfen. Atemschutz war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erforderlich. Nach dem Eintreffen der BEGAS wurden im ganzen Gebäude nochmals Messungen vorgenommen.
Dabei konnten auch in einigen Bereichen erhöhte aber unbedenkliche Gaskonzentrationen festgestellt werden, jedoch konnte keine Verbindung zu den plötzlichen Fliesenabplatzungen hergestellt werden. Nach ca. zwei Stunden wurde das Gebäude durch die BEGAS wieder freigegeben und die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Aus Sicherheitsgründen blieb das Gas in gewissen Gebäudeteilen abgeschaltet. Was genau zu den Fliesenabplatzungen führte müssen jetzt Bausachverständige klären. Nach ca. zwei Stunden konnte die Feuerwehr Pinkafeld wieder einrücken.
