Deutschland: Kellinghusen unter Wasser -> Feuerwehr kämpft gegen an

Kellinghusen (Deutschland): Aufgrund des Dauerregens und der anhaltend hohen Pegelstände ist es am 6. Februar 20111 in Kellinghusen zu Überschwemmungen gekommen. Das dadurch in die Kanalisation und damit ins Klärwerk laufende Wasser bringt…
… die stationären Pumpen des Klärwerkes an ihre Grenzen. Daher wurde gegen 11.30 Uhr Vollalarm für die Feuerwehr Kellinghusen gegeben. Derzeit sind neben der Feuerwehr Kellinghusen auch die Feuerwehren Mühlenbarbek, Fitzbek, Poyenberg und Sarlhusen im Einsatz, um die Wassermengen abzupumpen. Ebenfalls ist das THW mit einer großen Pumpe im Einsatz, um die Pumpen des Klärwerkes zu entlasten.

Schwerpunkte des Pumpeneinsatzes sind derzeit das Klärwerk und eine Abwasserhebeanlage im Stadtgebiet. Aufgrund der Überschwemmungen sind einige Straßen in und um Kellinghusen gesperrt worden. Aufgrund der umfangreichen Lage findet regelmäßig eine Besprechung von Einsatzleitung Feuerwehr, Bürgermeister, Polizei, Ordnungsamt, Amtswehrführung und THW statt.

Die Feuerwehrbereitschaft des Kreises Steinburg, die Technische Einsatzleitung und die entsprechenden Züge des Technischen Hilfswerkes sind informiert, so dass bei einer entsprechenden Veränderung der Lage schnell zusätzliche Einsatzkräfte und Gerät in den Einsatz gebracht werden können. Derzeit sind die Pegelstände konstant, gegen 19.00 Uhr wird im Bereich um Kellinghusen das Tidenbedingte Hochwasser erwartet. Aus diesem Grund wird die nächste größere Besprechung um 19.30 Uhr einberufen.

Bereits um 04.15 Uhr wurden einige der Kellinghusener Feuerwehrleute alarmiert, da erste Keller im Stadtgebiet vollzulaufen drohten. Es wurde damit begonnen, Sandsäcke zu füllen und an die Stadtbewohner auszugeben, um größere Sachschäden so gut wie möglich vermeiden zu können. Um 10.15 Uhr folgte eine weitere Alarmierung, um zusätzliche Kräfte in das Einsatzgeschehen einbinden zu können.
