Deutschland: Zahlreiche Tiere bei Scheunenbrand in Velmeden gerettet
Velmeden (Deutschland): Vier Menschen wurden bei einem Scheunenbrand im Hessisch Lichtenauer Stadtteil Velmeden in der Nacht zum Samstag, 5. Februar 2011, verletzt. 42 Kühe, Rinder und Kälber wurden gerettet.
Sie zogen sich Rauchgasvergiftungen zu und eine Person verdrehte sich zudem das Knie. Drei wurden ins Krankenhaus gebracht.
Das Feuer war aus bisher ungeklärter Ursache in einer Scheune in dem Hessisch Lichtenauer Stadtteil ausgebrochen, berichtet Feuerwehrsprecher Stefan Schlegel. In dem Gebäude waren rund 42 Kühe, Rinder und Kälber untergebracht, alle konnten von Anwohnern, Nachbarn und der Feuerwehr gerettet werden.
Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer im Innenangriff und brachten es schnell unter Kontrolle, so Schlegel. Ausgebrochen war der Brand in einem Anbau der Scheune, die Scheune selbst wurde durch eine massive Wand von den Flammen verschont. Die starke Rauchentwicklung und starke Windböen erschwerten die Lösch- und Rettungsarbeiten erheblich.
Auf dem Scheunendach ist eine Photovoltaikanlage installiert, die nicht vom Brand betroffen war. Photovoltaikanlagen stellen für die Feuerwehr ein großes Problem dar, weil es bisher nicht möglich ist, sie Anlage stromlos zu stellen, erläutert Schlegel.
Im Einsatz waren 91 Feuerwehrleute der Wehren Velmeden, Hausen, Küchen, Walburg, Hessisch Lichtenau und Großalmerode. Die Schnelleinsatzgruppe des DRK Hessisch Lichtenau war mit drei Mann vor Ort. Zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen, die Polizei Hessisch Lichtenau, die Kripo Eschwege sowie der Wassermeister und ein Fachmann der E.ON waren ebenfalls an der Einsatzstelle.
Geleitet wurde der Einsatz von Stadtbrandinspektor Erich Hildebrand, Brandursache und Schadenshöhe sind bisher noch nicht geklärt.
Anwohner und Nachbarn verpflegten die Einsatzkräfte mit Kaffee und Getränken, wofür sich die Feuerwehr ausdrücklich bedankt, so Schlegel abschließend.
