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Deutschland: Auf dem Weg zur Schule -> Vier Jugendliche sterben in Autowrack

Lamstedt (Deutschland): Tödliche Tragödie auf dem Schulweg: Bei einem Unfall auf glatter Straße ist ein Auto am Freitagmorgen, 28. Jänner 2011, bei Lamstedt (Kreis Cuxhaven) in zwei Teile gerissen worden, vier Jugendliche starben.

Der 18 Jahre alte Fahrer wurde verletzt und liegt in einer Klinik. Den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Grauens. „Auf der Straße gab es ein Trümmerfeld“, sagte Polizeisprecherin Anke Rieken. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar.

Gegen 7.30 Uhr verlor der 18-Jährige auf der rutschigen Straße die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug kam rund 200 Meter vor der Ortseinfahrt von Lamstedt von der Fahrbahn ab, prallte mit der Beifahrerseite mit voller Wucht gegen einen Baum und riss auseinander. Der Fahrer und die vier 15 und 16 Jahre alten Insassen des voll besetzten Autos kamen alle aus der Samtgemeinde Börde-Lamstedt.

„Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang“, sagte Rieken. Es sei noch völlig unklar, ob der Wagen zu schnell fuhr und die fünf jungen Männer angeschnallt waren. Der Fahranfänger konnte wohl schon eine Aussage machen, nähere Angaben wollte die Polizeisprecherin aber nicht machen. Die zuständige Staatsanwaltschaft Stade will einen Gutachter den möglichen Ablauf des Unfalls untersuchen lassen und stellte die Trümmer des Autos sicher.

Nach dem Unglück waren Dutzende Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr vor Ort. Drei junge Männer hatten keine Chance und starben noch in den Trümmern. Ein 16-Jähriger wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen und erlag dort seinen schweren Verletzungen. Nur der Fahrer überlebt das Unglück.

NWZ Online

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