Brand

Deutschland: Feuer in Doppelhaushälfte, Dachstuhl ausgebrannt

Ratingen (Deutschland): Um 20:44 wurde die Feuerwehr Ratingen am 28. Dezember 2010 zu einer brennenden Doppelhaushälfte alarmiert. Unmittelbar nach dem Eintrefen der ersten Kräfte bestätigete sich die Meldung über einen ausgedehnten Brand im Dachgeschoss.

Die Löschmaßnahmen wurden sofort parallel im Innenangriff unter Atemschutz und aus dem Korb der Drehleiter heraus eingeleitet. Das Gebäude war in vier unabhängige Wohneinheiten unterteilt sodass alle angrenzenden Bereiche zeitgleich auf eine mögliche Brandausbreitung hin erkundet werden mussten. Da der Brand sich bereits in den nur bedingt zugänglichen Spitzboden des Gebäudes ausgebreitet hatte, mussten Teile der Dacheindeckung über die Drehleiter entfernt werden.

Erst durch diese Maßnahmen war eine wirksame Brandbekämpfung über insgesammt drei C-Rohre möglich. Die Ausbreitung des Brandes auf benachbarte Gebäudeteile konnte durch den schnellen Einsatz erfolgreich verhindert werden. Eine Hausbewohnerin wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung vorsorglich durch den Rettungsdienst behandelt und ins Krankenhaus transportiert. Der unmittelbare Einsatz dauerte mehr als zwei Stunden, darüber hinaus musste die Brandstelle in der Nacht noch einmal intensiv auf mögliche Glutnester kontrolliert werden. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt, die Polizei hat entsprechende Ermitlungen aufgenommen.

Über die Höhe des entstandenen Schadens hat die Feuerwehr keine Erkenntnisse. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr sowie die Löschzüge Mitte und Tiefenbroich der Freiwilligen Feuerwehr.

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