Oö: Komplizierter Feuerwehreinsatz in Lambach
Lambach (Oö): Ein komplizierter Einsatz fordert seit dem 15. Dezember 2010 die Feuerwehr in Lambach. Ein Sägespänesilo einer Tischlerei hat am Mittwoch zu brennen begonnen. Die Löscharbeiten sind äußerst schwierig, weil man nicht zum Brandherd vordringen kann.
Brand entzündete sich erneut
Der brennende Sägespänesilo hat einen Durchmesser von sieben Metern und ist 15 Meter hoch. Am Mittwoch war es den Einsatzkräften gelungen, den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung zu verhindern.
Als begonnen wurde, den Silo auszuräumen und dazu die Förderschnecke eingeschaltet wurde, entzündete sich der Brand aber erneut und den Feuerwehrmännern schlug eine Stichflamme entgegen.
350 Kubikmeter
Feuerwehrkommandant Johann Simader beschreibt die Schwierigkeiten der Löscharbeiten: „Es handelt sich um eine große Menge von 350 Kubikmetern, die nicht zugänglich ist. Trotzdem müssen wir diesen Silo räumen.“
Die Löscharbeiten gestalten sich zudem äußerst gefährlich für die Feuerwehrleute: „Angenommen, es würde Luft dazukommen, dann würde das durchfahren wie in einem Kamin. Zudem besteht die Gefahr einer Staubexplosion bzw. Verpuffung“, so Simader.
Silo wird mit Gas geflutet
Jetzt wird versucht, den Brand mit CO2 und Stickstoff abzusticken. Der Silo wird dazu mit Gas geflutet und dem Feuer so Sauerstoff entzogen.
Der Einsatz kann laut Feuerwehr noch einige Tage in Anspruch nehmen, weil man den Silo Schritt für Schritt und unter großen Vorsichtsmaßnahmen ausräumen muss.
