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Nö/Bosnien: Sandsäcke vom Zoll in Bosnien freigegeben

Nö/Bosnien: Jene sechs Katastrophenhelfer, die 50.000 Sandsäcke nicht im Überschwemmungsgebiet von Bosnien-Herzegovina abliefern konnten, …

… haben die behördlichen Hürden überwunden. Die Sandsäcke konnten nun verladen werden.

Intensive Verhandlungen sorgen für Freigabe
Obwohl die niederösterreichischen Katastrophenhelfer gültige Frachtpapiere hatten, auf denen die 50.000 Sandsäcke als humanitäres Gut ausgewiesen war, verweigerten die Zollbehörden in Sarajewo gestern die Auslieferung.

Nach intensiven Verhandlungen der niederösterreichischen Helfer Donnerstagnacht wurde Freitagvormittag am Gelände der Zollbehörde in Sarajewo die Ladung untersucht und freigegeben, sagt Einsatzleiter Richard Feischl:

„Ein Offizier der Zollbehörde hat einen unserer Klw bestiegen, die Sandsäcke begutachtet und erklärt sie können nun dem Ministery of Security übergeben werden. Danach haben wir die Säcke übergeben.

Ministerium für gerechte Verteilung zuständig
Das Ministerium muss nun dafür sorgen, dass die Säcke gerecht unter den drei betroffenen Gebieten verteilt werden, denn auch in der Flut-Katastrophe gebe es noch sehr viele Resentiments zwischen Serben und Bosniern, sagt Einsatzleiter Feigl.

Er geht davon aus, dass diese Spannungen auch dafür verantwortlich waren, dass die humanitäre Hilfe nicht störungsfrei abgewickelt werden konnte.

ORF.at
Nö/Bosnien: Zoll hält 50.000 Sandsäcke für Bosnien auf (FIWO, 10.12.10)

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