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Erderwärmung entfacht immer mehr Flächenbrände

Forscher belegen die Zunahme von Bränden durch den Klimawandel, wobei wiederum Unmengen klimaschädliche Gase entstehen – ein klassischer Teufelskreis.

Der Klimawandel droht auf der Nordhalbkugel in einen klassischen Teufelskreis zu münden. Wie Biologen im Magazin „Nature Geoscience“ warnen, sorgt die Erderwärmung in den nördlichen Breiten für immer größere und heftigere Flächenbrände. Die Feuer setzen auch den tief im Boden gebundenen Kohlenstoff frei und pumpen damit wesentlich größere Mengen klimaschädlicher Gase in die Atmosphäre als bisher angenommen. Damit kurbeln sie den Treibhauseffekt noch stärker an.
Das Forscherteam um die Biologin Merritt Turetsky von der kanadischen Universität Guelph untersuchte die Wald- und Torffeuer in Alaska seit den 1950er Jahren. Resultat: Allein in den vergangenen zehn Jahren hat sich die verbrannte Fläche verdoppelt.

Welt.de

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