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Deutschland: Nasses Ende eines Schäferstündchens -> Auto im Rhein

Köln (Deutschland): Schon wieder landete ein Auto im Rhein. Gerade erst die Rhein-Fahrt eines Vectra in Köln, dann wurde bei Bergungsarbeiten ein Golf samt Leiche gefunden –> Selbstmord. Jetzt ging ein Liebespärchen baden.

Es war ein sehr frühes Schäferstündchen, das ein junger Mann (19) und seine Begleiterin (17) Sonntagmorgen, 21. November 2010, gegen 7 Uhr allerdings nur kurz genießen konnten. Der 19-Jährige stellte den Mercedes im Bereich des Rodenkirchener Leinpfads einige Meter vor einer Rampe zum Rhein ab. Dann machte es sich das Pärchen gemütlich. Offenbar mit viel Bewegung – die Automatikgangschaltung löste sich, und der Wagen rollte los. „Das Auto landete kopfüber im Rhein, der vordere Teil war etwa zwei Meter im Wasser“, so ein Feuerwehr-Sprecher zum Express.

Ein Passant bemerkte das Missgeschick, informierte Polizei und Feuerwehr. Die Insassen hatten Glück, konnten sich selbst aus dem abgetauchten Fahrzeug retten. Die Feuerwehr rückte mit Löschboot und mehreren Einsatzfahrzeugen an, die Wasserschutzpolizei war im Einsatz. Mit einer Seilwinde wurde der Mercedes aus dem Wasser geborgen. Der Wagen war nicht mehr verkehrstüchtig, musste abgeschleppt werden.

Für den Fahrer kam’s knüppeldick. Erst das vermasselte Schäferstündchen, dann das kaputte Auto. Und obendrein kassierte der 19-Jährige von der Polizei auch noch ein Verwarngeld, weil er das Auto nicht ordnungsgemäß gesichert hatte. Nur den Einsatz der Rettungskräfte, den wird er wohl nicht zahlen müssen: „Weil es ja kein Vorsatz, sondern sozusagen ein Unfall war“, so ein Polizeisprecher.

Express.de

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