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Bayern: Ausbildungsengpass an der Feuerwehrschule in Geretsried

Geretsried (Bayern): An den drei Staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern wird es eng. Auch in Geretsried können nicht alle Anfragen befriedigt werden.

„Unsere Feuerwehrschule ist das ganze Jahr über zu fast 100 Prozent ausgelastet“, erklärt Schulleiter Dr. Christian Schwarz. Mit 114 Betten, 55 Mitarbeitern und etwa 4500 Lehrgangsteilnehmern pro Jahr sei die Aus- und Fortbildungseinrichtung „am Anschlag. Mehr ist nicht möglich.“ Daher komme es vor, dass einige Anfragen auf einen Kursplatz abgelehnt werden müssten – bei über 300 000 aktiven Feuerwehrlern in Bayern und drei staatlichen Feuerwehrschulen kein Wunder.

Schwarz betont aber auch, dass die Basisausbildung, „das A und O der Feuerwehrarbeit“, nicht Aufgabe der Feuerwehrschule sei. „Das müssen die einzelnen Feuerwehren vor Ort erledigen.“ Im Ausbildungszentrum an der Sudetenstraße gehe es vor allem darum, Gruppenführer und Kommandanten zu schulen.
Auch Kreisbrandrat Karl Murböck versichert, dass die „grundlegende Ausbildung“ bei den Ortsfeuerwehren selbst übernommen werde. Manche Bereiche der modernen Feuerwehrarbeit – wie etwa die Schulung zum Umgang mit dem Digitalfunk – müssten jedoch an der Feuerwehrschule bearbeitet werden. „Das können die einzelnen Feuerwehren nicht so ohne weiteres übernehmen.“ Es sei also überaus wichtig, auch in Zukunft dafür zu sorgen, dass die Feuerwehrschulen den Bedarf an Fortbildungsplätzen zumindest größtenteils decken.

Merkur online

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