D: Folgenschwere Unkrautvernichtung -> Fassadenbrand am nächsten Tag
München (D): Am Freitag, 29. Oktober war eine Malerfirma am Nachmittag damit beschäftigt, an der Außenwand eines Doppelhauses Efeu zu beseitigen.
Die verbliebenen Pflanzenreste brannten die Handwerker mit einem Gasbrenner von der Fassade. Was sie jedoch nicht bemerkten, war der Umstand, dass sich das Dehnfugenmaterial zwischen den beiden Haushälften entzündet hatte. Erst heute Nachmittag fiel einem der Hausbesitzer aus der Fuge aufsteigender Rauch auf. Die alarmierte Feuerwehr lokalisierte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera.

Anschließend bohrten die Einsatzkräfte mehrere Löcher in die Dehnfuge und brachte mit einer Löschlanze ein Wasser/Schaummittelgemisch ein. Das verbrannte bzw. verkohlte Isoliermaterial wurde mit Haken aus Fuge gekratzt. Nach gut zweistündiger Arbeit konnte Entwarnung gegeben werden, der betroffene Bereich war abgelöscht und eine weitere Ausbreitung konnte ausgeschlossen werden.
