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Deutschland: Auto bei Anprall an Baum in zwei Teile zerrissen -> 1 Toter

Moosburg (Deutschland): Am 16. Oktober 2010 gegen 2.50 Uhr wurde die Polizei Moosburg darüber informiert, dass ein „Motor mitten auf der Straße liegen“ soll. Als Ort wurde die B11 am Ortsausgang von Moosburg beim Autohaus Kirschner angegeben.

Der eintreffenden Streife vor Ort zeigte sich eine schaurige Unfallstelle. Auf der Fahrbahn lag tatsächlich der Motor eines Pkw samt Vorderachse. Neben der Fahrbahn war der Rest des Pkw zu erkennen, der auf dem Dach zum Liegen gekommen war. Bei Begutachtung des Pkw musste von den Beamten festgestellt werden, dass im Pkw noch der offensichtliche Fahrzeuglenker eingeklemmt war. Aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen war er aber bereits verstorben. Vor Ort konnte der Unfallhergang folgendermaßen rekonstruiert werden:

Der 24-jährige Fahrzeuglenker aus dem Bereich Passau fuhr mit seinem Pkw auf der B11 von Landshut kommend in Richtung Moosburg. Kurz vor dem Ortseingang fuhr er in die dortige, langgezogene Rechtskurve mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit. Dadurch kam der Pkw ins Schleudern, wodurch er nach rechts von der Fahrbahn abkam und in den Grünstreifen schleuderte. Im abschüssigen Grünstreifen prallte der Pkw seitlich gegen einen Baum. Durch den heftigen Aufprall wurde der Pkw in zwei Teile zerrissen. Der vordere Teil mit Motor und Vorderachse wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kam dort zum Liegen. Der hintere Teil rutschte weiter die Böschung hinunter und kam unten auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer wurde im hintern Teil des Pkw eingeklemmt und war vermutlich sofort tot. Der hintere Teil des Pkw prallte, bevor er zum Liegen kam, gegen zwei neue VW Golf des angrenzenden Autohaus Kirschner, die dadurch ebenfalls leicht beschädigt wurden.

Der Pkw wurde durch den Anstoß am Baum in zwei Teile zerrissen und somit total zerstört. Der Wert des Pkw betrug noch etwa 1500 Euro. Der Schaden an den beiden neuen VW Golf des Autohaus Kirschner beträgt etwa 5000 Euro. An der Unfallstelle war ein Rettungswagen und der Notarzt aus Moosburg. Ihre Hilfe kam leider zu spät. Die Feuerwehr Moosburg war mit 5 Fahrzeugen und 25 Mann an der Unfallstelle. Sie sperrten die Fahrbahn, leiteten den Verkehr um, leuchteten die Unfallstelle für die Rettungsmaßnahmen aus und reinigten anschließend die Fahrbahn. Die Straßenmeisterei musste ebenfalls anrücken und die Fahrbahn mit einer Waschanlage gründlich reinigen. Ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter kam an die Unfallstelle, um den Unfallhergang genau aufklären zu können.

idowa.de

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