Deutschland: 18 Menschen in Unterbilk vor dem Feuer gerettet
Düsseldorf (Deutschland): Dem schnellen Einsatz der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Unterbilk niemand verletzt wurden. Dabei gelang es den Einsatzkräften, 18 Menschen aus dem verqualmten Gebäude zu retten.
In einem Kellerverschlag waren alte Möbel und Gerümpel in Flammen geraten. Gegen 23.30 Uhr des 15. Oktober 2010 bemerkte ein Nachbar Brandgeruch und Rauch in dem fünfstöckigen Haus mit 35 Mietparteien an der Brückenstraße. Per Handy rief er sofort die Feuerwehr an und alarmierte die Bewohner.
Fluchthaube: Als die Retter am Einsatzort ankamen, waren schon viele der Mieter selbstständig ins Freie geflüchtet. Der Rauch hatte sich bereits im Treppenhaus und im Lager eines Restaurants ausgebreitet. Jetzt rückten die Feuerwehrleute mit mehreren Trupps und Atemschutzgeräten in das Gebäude vor. Schnell hatten sie 14 Menschen mit Hilfe einer Fluchthaube und vier weitere mit einer Drehleiter aus dem mittlerweile völlig verqualmten Haus gerettet.
Anschließend kamen Hochleistungslüfter zum Einsatz, um das Gebäude zu entqualmen. Inzwischen löschten mehrere Einsatztrupps den Brand im Kellerverschlag. Gegen 2 Uhr in der Nacht konnte das Haus wieder freigegeben werden, die Mieter in ihre Wohnungen zurück. Es entstand ein Sachschaden von rund 15.000 Euro.
