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D: Feuerwehrmann muss zusehen wie sein Haus ausbrennt

Geisingen (Deutschland): Im Geisinger Wohngebiet „Kleine Breite“ ist ein Einfamilienhaus ausgebrannt. Ein Großaufgebot von Feuerwehrleuten war mit den Löscharbeiten beschäftigt. Verletzt wurde niemand.

Großeinsatz für die Rettungskräfte: Am 4. Oktober 2010 um 17.10 Uhr wurde ein Brand an der Dekan-Hornung-Straße gemeldet. Am Wendehammer an der Dekan Hornung-Straße brannten ein dort abgestellter Wohnwagen, ein daneben stehendes Auto und neben dem Wohnwagen an der Garage gelagertes Holz. Durch die vielen Kunststoffe entwickelte sich eine weithin sichtbare Rauchsäule, das Feuer griff auf das Wohnhaus über.

Der Brand, der recht schnell auf den Giebel des Hauses übergegriffen hatte, ging nach Polizeiangaben offensichtlich von einem Geräteschuppen aus, der sich direkt an das Einfamilienhaus anschloss. Bedingt durch die große Hitzeentwicklung und die massierte Wohnbebauung geriet ebenso die Garage eines Nachbarhauses in Brand, die teilweise abbrannte. Ein vor dieser Garage stehendes Auto wurde gleichsam ein Raub der Flammen.

Zwei Kinder, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches in dem Einfamilienhaus aufhielten und durch Anwohner auf den Brand aufmerksam gemacht wurden, konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Die Freiwillige Feuerwehr Geisingen unter Stadtbrandmeister Erich Bertsche rückte mit allen Fahrzeugen aus, angefordert wurde ferner die Feuerwehr Trossingen mit der Drehleiter, die Feuerwehr Immendingen sowie die Abteilungswehren Gutmadingen und Kirchen-Hausen.

Das Löschen des Autos und des Wohnwagens sowie der Kunststoffverkleidung des Fertighauses gestaltete sich schwierig, da der Kunststoff sich lange den Löschangriffen der Wehr widersetzte. Aus allen wasserführenden Fahrzeugen wurde Löschwasser bereitgestellt, außerdem wurden zu Hydranten und zur Kötach Schlauchleitungen gelegt. Erst nach einer Stunde war der Brand gelöscht. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand, der sich von außen den Giebel hinauf ins Obergeschoss den Weg suchte, aus allen Richtungen. Die Trossinger Wehr löschte den Brand mit der Drehleiter von oben.
Dann wurde das ganze Ausmaß sichtbar. Die Bewohner des zerstörten Hauses waren nicht zu Hause, das Haus gehört der Familie Bächle. Markus Bächle ist selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Das vom Brand erheblich in Mitleidenschaft gezogene Einfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar, der durch den Brand entstandene Sachschaden an den betroffenen Gebäuden und Fahrzeugen dürfte sich auf mindestens 300 000 Euro belaufen.

Vom angrenzenden Grundstück des Nachbars wurde die Garage stark in Mitleidenschaft gezogen. Am Einsatzort waren auch Kreisbrandmeister Martin Hagen, der leitende Notarzt von Tuttlingen, Ekkehard Stegmann, das Rote Kreuz Geisingen und Tuttlingen, das Technische Hilfswerk sowie die Polizei. Nach einer Stunde konnten die meisten Schläuche und Pumpen „Wasser Halt“ melden.

Die Isolierungen wurden im Dach freigelegt und in den Wänden wurde mit der Wärmebildkamera nach Feuernestern gesucht, ferner wurde das Erdgeschoss mit einem Wassersauger trockengelegt, um größeren Schaden am Mobiliar zu verhindern. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an, ein Sachverständiger wird hinzugezogen.

Südkurier

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