T: Feuerwehr Kitzbühel in Warschau
Kitzbühel (T): Das Organisationsteam um Zwicknagl Klaus jun. führte uns vom 23. bis 26. September 2010 in die polnische Hauptstadt.
Nach einem langen Nachmittag in Bus und Flugzeug landeten wir schon etwas müde am Warschauer Flughafen. Wir bezogen unsere Zimmer im Hotel Sobieski und gingen anschließend gemeinsam zum Abendessen. Einige unsere Kameraden ließen den Abend bei einem Gläschen ausklingen. Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir unsere Besichtigungstour.

Mit unserer freundlichen Reiseführerin, die uns herzlich begrüßte, fuhren wir mit einem Bus die Tour “ Praga-Viertel – auf den Spuren der alten Stadtfolklore“. Natürlich war die Kulturfabrik „Wodkafabrik Koneser“ mit den alten Fahrzeugen für die Autofreaks recht interessant. Nach dem Mittagessen in einem industriellen Ambiente einer alten Fabrik begann die zweite Stadtführung an diesem sonnigen Tag. Mit einem „GURKEN-BUS“ fuhren wir zu Bauwerken die dem Stil des sozialistischen Realismus gewidmet ist.

Hier trifft alte kommunistische Architektur auf moderne Bauwerke. Unter anderem sahen wir die Gärten der Universitätsbibliothek und von den Terrassen konnten wir auf die Altstadt und den Fluß Weichsel einen wunderschönen Blick werfen. Weiter ging es zum Kulturpalast. Dieses Gebäude galt lange Zeit als meist gehassteste Gebäude Warschaus (Geschenk der Sowjetunion), welches aber jetzt vom Stadtbild nicht mehr wegzudenken ist.
Einen beeindruckenden Ausblick über die ganze Stadt hatten wir vom 30. Stockwerk des Kulturpalastes. Nach der Tour machten wir uns noch kurz frisch und schon ging es zum Chopinkonzert in den Lazienki-Park zu den wunderschönen Palastbauten. Wir schlossen den Abend mit einem sehr guten Essen ab.

Am Samstag ging es mit unserer Besichtigungstour weiter. Es waren die Plätze des Weltkulturerbes an der Reihe.: Königsschloss, (auch Innenbesichtigung), die Gassen und Plätze der Altstadt, Reste der Stadtmauer, das Denkmal des Warschauer Aufstandes. Später besichtigten wir auch das Museum des Warschauer Aufstandes.
Es thematisiert die Ereignisse des Warschauer Aufstands, der vom 1.8. – 2.10.1944 dauerte. Das Museum ist das erste multimediale und damit das zur Zeit modernste und innovativste Museum Polens. Für uns war es sehr beeindruckend und wir können alle froh sein, nicht mehr in so einer schrecklichen Zeit zu leben. Den Abend schlossen wir mit einem Besuch einer Minibrauerei und mit einem Essen ab.

Bevor es am nächsten Tag zum Flughafen ging, hatten wir noch die Möglichkeit in einem Einkaufszentrum ein bisschen zu bummeln. Um ca. 16 Uhr startete unser Flieger in Richtung Heimat. Es war ein gelungener Ausflug in eine Osteuropäische Großstadt mit vielen interessanten Eindrücken.

Wir bedanken und beim Reisebüro Sonnenschein und besonders bei dem Feuerwehrorganisationsteam.
