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Oö: Zwei Tote bei Kleinflugzeug-Absturz in Hirschbach

Hirschbach (Oö): Beim Flugplatz Freistadt in der Gemeinde Hirschbach im Mühlkreis ist am Donnerstag, dem 2. September 2010, ein Kleinflugzeug abgestürzt und in Flammen aufgegangen. Beide Insassen, ein Fluglehrer und sein Schüler, kamen bei dem Prüfungsflug ums Leben.

Die einmotorige Maschine raste kurz nach 14.00 Uhr direkt neben einem Gasthaus beim Flugplatz Freistadt in eine Böschung. Das Flugzeug ging sofort in Flammen auf, das Feuer wurde von der Feuerwehr gelöscht. Der beiden Insassen, ein 67-jähriger Fluglehrer aus Leonding und ein 20-jähriger Flugschüler aus Ampass (Tirol) konnten nur noch tot aus den Trümmern geborgen werden.

Der Absturz soll während eines Prüfungsfluges passiert sein. Auf dem Flugplatz Freistadt hätte ein Touch-and-Go Manöver durchgeführt werden sollen. Etwa 80 Meter nach dem Ende der Startbahn bohrte sich die Maschine in einen frisch augeschütteten Erdhaufen neben einem Gasthaus.

Das Flugzeug war nach Angaben der Flugschule im Internet 2009 in Österreich als erste Tecnam P2006T zugelassen worden.

3. September: Viele offene Fragen nach Flugzeugabsturz
Nach wie vor ist unklar, was zu dem Flugzeugabsturz am Donnerstag bei Freistadt geführt hat. Ein Fluglehrer und sein Schüler waren bei einem Prüfungsflug in eine Böschung gerast und im Wrack verbrannt.

Seit Jahrzehnten war der 67-jährige aus Leonding begeisterter Flieger und Fluglehrer. Er galt als ausgesprochen professionell und erfahren und war sogar als Prüfer für die Berufspiloten im Einsatz. In Fliegerkreisen kann man sich daher nicht vorstellen, dass dem seit sechs Jahren pensionierten Polizisten ein Fehler unterlaufen ist. Der Pilot und sein 20-jähriger Schüler aus Ampass in Tirol waren um 13.30 Uhr in Hörschung zu ihrem Prüfungsflug gestartet, von dem sie nicht mehr lebend zurückkommen sollten.

Offenbar wollten die beiden am Flugplatz in Hirschbach eine Zwischenlandung üben, doch das zweimotorige Leichtflugzeug raste in eine angrenzende Böschung und ging sofort in Flammen auf – nur wenige Meter von einem Gasthaus entfernt. Die Flugunfallkommission traf noch am Nachmittag in Hirschbach ein, um das völlig ausgebrannte Wrack zu untersuchen. Ein Ergebnis wird aber erst in einigen Wochen vorliegen. In den letzten Jahren hat es bereits mehrmals Zwischenfälle am Flugplatz in Hirschbach gegeben. Das Flugfeld ist klein und gilt unter Piloten daher als schwierig, heißt es aus Insiderkreisen. Einen tödlichen Unfall hat es in Hirschbach bisher aber nicht gegeben.

Foto Kerschi
Picturenews.at

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