Stmk: Zwei Brandeinsätze in 11 Stunden
Fohnsdorf (Stmk): In der Nacht zum Sonntag, den 22. August 2010, nach einem feierlichen Grillnachmittag, wurde die FF Fohnsdorf um 01.32 Uhr mittels Sirene, Funkmeldeempfänger und Alarm-SMS, zu einem „Misthaufenbrand“ in den Wasendorferried alarmiert.
Schon während der Anfahrt, sahen die anrückenden Einsatzkräfte bereits einen Feuerschein. Die Mannschaft des TLFs begann, nach Ankunft am Einsatzort, sofort mittels zwei-HD Rohren den Brand zu bekämpfen. Zusätzlich wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet.

Das KLF baute in der Zwischenzeit eine Zubringerleitung von einem Hydranten auf. Der eingesetzte Frontlader war ein große Hilfe für die gesamte Mannschaft, damit konnte der Misthaufen aufgelockert werden und die versteckten Glutnester kamen zum Vorschein. Mit Hilfe der Wärmebildkamera konnte man gegen 02.45 Uhr auch die letzten Glutnester ablöschen.
Nach sorgfältiger Reinigung von Ausrüstung und Gerätschaften konnte um 03.20 Uhr die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.
Eingesetzt waren drei Fahrzeuge (TLFA-4000, KLF, KRF-B) mit 18 Mann und die Polizei mit zwei Mann und einem Fahrzeug.

Zu einem erneuten Brandeinsatz wurde die FF Fohnsdorf in den Mittagsstunden (12.37 Uhr) diesen Sonntags, telefonisch alarmiert. Der Misthaufen der in den Nachtstunden in Flammen stand, entzündete sich erneut und die Flammen griffen über die Wiese auf die nebenstehenden Strohballen über.
Nach Ankunft am Einsatzort wurde umgehend damit begonnen, die Brandbekämpfung mit zwei-HD Rohren vorzunehmen. Zusätzlich wurde über die Florianstation „Stiller Alarm“ mittels Funkmeldeempfänger und Alarm-SMS, für die gesamte Feuerwehr ausgelöst.

Nach Ankunft weiterer Einsatzkräfte mit dem KLF und mit Hilfe eines Frontladers, konnten die Strohballen auseinandergezogen und sorgfältig abgelöscht werden. Abschließend wurde ein Schaumteppich über die gesamte Brandstelle gelegt, um ein erneutes Entzünden der Glutnester zu vermeiden. Nach Reinigung der eingesetzten Mittel konnte man um 16.15 Uhr sich einsatzbereit melden.
10 Mann und zwei Fahrzeuge (TLFA-4000, KLF) standen knapp 3,5 Stunden im Einsatz.
