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Oö: Lebensmüder legte Brand in Linzer Haus -> Jungfeuerwehrleute löschten

Linz (Oö): Ein 43-jähriger Mann soll in der Nacht auf Samstag, 21. August 2010, in Linz in selbstmörderischer Absicht ein Feuer bei seinem ehemaligen Arbeitgeber gelegt haben. Eine Gruppe von Jungfeuerwehrmännern bemerkte das Feuer und begann sofort zu löschen.

Die 16- bis 18-Jährigen waren kurz nach 22.00 Uhr mit der Straßenbahn zu einem Fest in der Linzer Innenstadt unterwegs, als ihnen bei einer Haltestelle der Brand in dem Haus auffiel.

Jugendliche begannen zu löschen: Die Burschen verständigten sofort die Feuerwehr und liefen zu dem Brand. Mit Feuerlöschern, die sie sich von der danebenliegenden Tankstelle holten, schlugen die Jugendlichen zuerst die Fenster ein und begannen zu löschen. Was ihnen dabei half: Ihre Ausbildung bei den Freiwilligen Feuerwehren Pichling und Ebelsberg. Als die Berufsfeuerwehr Linz eintraf war unklar, ob sich im Haus Menschen in Gefahr befinden. Die Einsatzkräfte konnten aber schnell Entwarnung geben.

Verdächtiger sah beim Löschen zu: Vor dem Gebäude fiel Polizisten der Dienststelle Kleinmünchen ein Schaulustiger auf. Bei einer Befragung verstrickte sich der Verdächtige in Widersprüche und gestand schließlich die Brandstiftung. Der 43-Jährige hätte sich in dem Haus – es handelt sich um seinen ehemaligen Arbeitsplatz – das Leben nehmen wollen. Er habe es sich anders überlegt und sei aus dem brennenden Haus gerannt. Er wurde festgenommen.

ORF Oberösterreich

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