Bayern: Rauchentwicklung in U-Bahn & Katze verursacht Kurzschluss
München (Bayern): Am Abend des 19. August 2010 wurde die Berufsfeuerwehr München zu einer Rauchentwicklung in den U-Bahnhof Odeonsplatz gerufen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war ein Brandgeruch in dem U-Bahnhof Odeonsplatz sowie am Bahnhof Universität wahrnehmbar. Von den Feuerwehrmännern wurden die beiden Bahnhöfe sowie der Gleisbereich dazwischen abgesucht. Um den Tunnelbereich kontrollieren zu können, musste der U-Bahnbetrieb in beide Richtungen eingestellt werden. Grund der Rauchentwicklung war eine heißgelaufene Pumpe in einem Pumpenraum am Bahnhof Universität. Nach ca. 1 ½ Stunden konnte der Fahrbetrieb wieder aufgenommen werden.
Katze verursacht Kurzschluss: Passanten bemerkten am Abend des 19. August 2010 einen Brand in einem Trafohäuschen und unternahmen erste Löschversuche. Einsatzkräfte der Münchner Berufsfeuerwehr löschten den Brand in der Trafoanlage. Mitarbeiter des Servicecenters der Stadtwerke München nahmen den Trafo vom Netz. Auslöser des Brandes war eine Katze die einen Kurzschluss verursachte. Infolge des Kurzschlusses lösten in den angeschlossenen Wohnhäusern die Sicherungen aus und ca. 100 Wohnungen waren ohne Strom. Die Einsatzkräfte kontrollierten noch ein in der Nähe liegendes Altenheim, das von diesem Ereignis aber nicht betroffen war.
Im dritten Obergeschoss eines Wohnhauses in Obergiesing bemerkte am Abend des 19. August 2010 eine Bewohnerin Rauchgeruch und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte der Münchner Berufsfeuerwehr kontrollierten das Gebäude und fanden den Grund der Rauchentwicklung im Erdgeschoss. Dort hatten Mieter ihren Ofen angeheizt. Da der Rauch durch den Kamin nicht richtig abziehen konnte, verteilte er sich in den Wohnungen. Daraufhin wurden diese nochmals kontrolliert. Dieses Mal auf erhöhte Kohlenmonoxidwerte. Auch in diesem Fall wurden die Beamten fündig. Die Wohnungen im dritten und vierten Obergeschoss wiesen erhöhte Werte auf. Die Feuerwehrmänner löschten den Inhalt des Ofens ab und brachten das Brandgut ins Freie. Die Mieter wurden angewiesen diesen nicht mehr zu benutzen. Im dritten Obergeschoss waren die Werte so stark erhöht, dass die 63-jährige Mieterin von einem Notarzt behandelt und einem Rettungswagen mit Verdacht einer Kohlenmonoxidvergiftung in eine Klinik gebracht werden musste. Die restlichen Bewohner wurden ebenfalls von dem Notarzt untersucht. Die betroffenen Wohnungen wurden von den Einsatzkräften gelüftet und zur weiteren Abklärung ein Kaminkehrer hinzugezogen.
