Technisch

Bayern: Kohlenmonoxidvergiftung bei Reinigungsarbeiten in München

München (Bayern): In einer kleineren Tiefgarage in der Waakirchner Straße führte am 12. August 2010 bereits den ganzen Tag eine Fachfirma Reinigungsarbeiten in einer der Duplexgaragen durch.

Dabei verwendeten sie unter anderem einen Stromerzeuger und ein Absauggerät. Beide Maschinen wurden mit einem Verbrennungsmotor betrieben. Gegen 17.30 Uhr kollabierte der 31-jährige Arbeiter in der Garage. Geistesgegenwärtig zog ihn sein ca. 40-jähriger Kollege aus dem Gefahrenbereich ins Freie. Dort erholte sich der junge Mann etwas und wurde vom Rettungsdienst und Notarzt versorgt. Parallel dazu ging ein Trupp, geschützt mit schwerem Atemschutz, zu Messungen in die Tiefgarage vor. Der festgestellte Kohlenmonoxidwert (CO) überstieg die zulässige Konzentration um das Doppelte. Ein Großlüfter belüftete die Tiefgarage so lange bis keine Gefahr mehr bestand. Der noch vor Ort festgestellte Wert an gelöstem CO im Blut des Verletzten ist als kritisch einzustufen. Er wurde zur weiteren Therapie in die toxikologische Abteilung einer Münchner Klinik gefahren. Die Polizei hat die genaue Ursachenermittlung aufgenommen.

Berufsfeuerwehr München

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