Deutschland: Brand eines Gefahrengut-Lkws mit 26 Tonnen Ethanol-Isopropanol
Hösbach (Deutschland): In einer Baustelle auf der A3 bei Hösbach geriete in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 11. August 2010, ein Sattelschlepper, der Gefahrengut geladen hatte, in Brand. Ursache war vermutlich ein Reifenschaden.
Die alamierte Polizei versuchte zunächst, den Brand, der vermutlich durch einen Reifenschaden entstand, mit Feuerlöschern aus dem Transporter und den Polizeiwagen in Schach zu halten – was laut Polizeiaussagen auch gelang: Das Feuer vom Sattelschlepper griff nicht auf den Auflieger über. Dieser war mit 26 Tonnen Ethanol-Isopropanol, eine entzündliche Alkoholverbindung zur Herstellung von Reinigungsmitteln, beladen. Den Feuerwehreinheiten gelang es dann innerhalb kürzester Zeit, den Brand zu löschen und damit die Gefahr zu bannen, dass sich die gebunkerte Ladung entzündet.
Zwischenzeitlich wurde die A3 in beiden Fahrtrichtung komplett gesperrt und der Brandort weiträumig abgesperrt. An den Anschlussstellen Hösbach und Bessenbach/Waldaschaff wurde jeweils abgeleitet. Die Totalsperre in Fahrtrichtung Würzburg wurde um 2.50 Uhr aufgehoben, in Fahrtrichtung Frankfurt gegen 4 Uhr. Wie die Polizei mitteilt, wurde ein Polizist verletzt: Beim Löschversuch hatte er vermutlich zuviel der aufsteigenden Dämpfe eingeatmet. Er musste im Klinikum Aschaffenburg ambulant behandelt werden.
Der Sattelzug aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm war nicht mehr fahrfähig. Der Sachschaden wird mit rund 10.000 Euro angegeben.
