Medien / Fotografen

Deutschland: Brandenburg bereitet sich auf Hochwasser vor -> KAT-Alarm

Brandenburg (Deutschland): Wegen der Flutwelle der Neiße hat nun auch Brandenburg erste Maßnahmen ergriffen. Die Behörden lösten am Montagabend, 9. August 2010, in den Landkreisen Spree-Neiße und in der Stadt Cottbus Katastrophenalarm aus.

Ministerpräsident Matthias Platzeck warnte, die Situation sei höchst angespannt. Zehntausende Sandsäcke werden in der Region vorbereitet.

Erste Evakuierungen im Gange
Noch am Abend mussten die rund 140 Einwohner aus dem Forster Ortsteil Klein-Bademeusel und dem Ort Pusack ihre Häuser verlassen. Platzeck sagte im RBB, die Evakuierung sei vorsorglich. Die Deiche seien dort alt und brüchig. Es sickere bereits Wasser durch. Feuerwehrleute versuchten, Sickerstellen abzudichten. In Pusack kann wegen einer Lücke im Deich Wasser in den Ort laufen.
Nach Angaben einer Sprecherin des örtlichen Krisenstabes hat das Neiße-Hochwasser seinen Scheitelpunkt bei Forst bereits überschritten, der Pegel sinke bereits wieder. In Guben werde derzeit
dennoch ein Krankenhaus für eine Evakuierung vorbereitet. Auch dies sei eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Auch die Spree trägt Hochwasser
Nach Angaben des Landesumweltamtes wird in der Spree in den kommenden Tagen mehr als das Zehnfache der derzeitigen Wassermenge hinab fließen. Felder und Gärten werden wohl überflutet werden. Für berlin ist laut behörde nur mit einem geringen Anstieg des Pegels zu rechnen, weil der Spreewald wie ein natürlicher Speicher wirkt.

MDR

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert