Deutschland: Kellerbrand in Aachen -> 50 Bewohner aus Haus evakuiert
Aachen (Deutschland): Diesen Einsatzort kennt die Feuerwehr mittlerweile schon ziemlich gut. Erneut gab es am Dienstag, dem 6. Juli 2010, Alarm, weil es in einer großen Wohnanlage…
… an der Johannstraße in Driescher Hof brannte. Schon vor einigen Wochen hatte ein Feuer in dieser Anlage – damals auf der Seite Königsberger Straße – die Helfer auf Trab gehalten.
Während das Feuer damals in einer der oberen Etage ausgebrochen war, nachdem ein Kind unbemerkt «gezündelt» hatte, ging es diesmal im Keller buchstäblich heißt zur Sache.
Kurz vor 14 Uhr war der Alarm in der Feuerwache aufgelaufen. Als Einsatzleiter Wolfgang Steffens und seine Kollegen in Driescher Hof eintrafen, sahen si sofort die enorme Rauchsäule, die aus dem unteren Bereich aufstieg. Steffens erhöhte sofort die Alarmstufe, schließlich wohnen alleine in diesem Gebäudeteil rund 90 Personen. «Wir mussten befürchten, dass der Rauch von außen aus in die Wohnungen eindringt», so der Einsatzleiter. Ein zweiter Zug der Berufsfeuerwehr eilte ebenso zur Einsatzstelle wie ein Zug des Löschzugs Mitte der Freiwilligen Feuerwehr. Aus Stolberg und Eschweiler kamen zwei Rettungswagen und ein Notarzt.
Feuer schnell gelöscht: Zunächst stand für die Feuerwehr die Menschenrettung im Vordergrund. Rund 50 Bewohner wurden aus dem Haus evakuiert. Vier davon begutachtete der Rettungsdienst, eine Frau wurde schließlich mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Dem Feuer rückte dann ein Trupp zuleibe. Die Flammen waren rasch gelöscht.
Ausgebrochen war das Feuer in einem Raum, in dem Wäsche getrocknet wird. Am Dienstag allerdings standen da auch Dinge, die mit Wäschetrocknen wenig zu tun haben und eher mit Sperrmüll zu bezeichnen sind. Wie dieser allerdings in Brand geraten konnte, klärt nun die Kriminalpolizei, die vor Ort die Ermittlungen aufnahm. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach rund zweieinhalb Stunden beendet.
