Oö: Tödlicher Lkw-Pkw-Unfall in Andorf -> Sattelzug stand in Flammen

Andorf (Oö): Nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Pkw auf der B137 bei Andorf begann in der Nacht auf Freitag ein Lkw zu brennen. Ein 19-Jähriger Autofahrer kam dabei ums Leben. Seine Leiche konnte erst nach Stunden geborgen werden.
Schreckliche Bilder bekamen die Einsatzkräfte zu sehen, als sie gegen 22.45 Uhr am Unfallort im Bezirk Schärding eintrafen. „Der brennende Lkw war schon aus weiter Entfernung zu sehen. Tragischerweise haben wir auf der anderen Straßenseite einen völlig demolierten Pkw gefunden, wo wir leider Gottes feststellen mussten, dass sich darin ein Toter befindet“, schildert Einsatzleiter Karl Feichtner von der FF Andorf die ersten Minuten des Einsatzes.
Es dauerte zwei Stunden, bis es gelang, den tödlich verunglückten 19-Jährigen aus Altschwendt aus dem völlig zetrümmerten Autowrack zu bergen. Einsatzleiter Karl Feichtner: „Wir haben versucht, die unerfahrenen Leute fernzuhalten, um ihnen den Anblick zu ersparen. Gottseidank haben wir es jetzt hinter uns. Ich glaube, dass hinterher noch einiges zu verarbeiten sein wird. Der Einsatz wird sicher noch lange nicht beendet sein.“
Langwierige Löscharbeiten: Der Lkw-Brand ließ sich kaum eindämmen. Die geladenen Möbel lieferten dem Feuer Nahrung und immer wieder flackern Flammen auf. Mit einem Kran wurde schließlich die Ladung heruntergehoben, um die Glutnester löschen zu können.
Lkw-Fahrer konnte sich selbst befreien: Der Lkw-Fahrer konnte sich sofort nach dem Unfall aus dem Führerhaus befreien. Er steht unter Schock. Aufgrund von Sprachbarrieren konnte der Rumäne noch nichts zum Unfallhergang sagen. Ein Alkoholtest verlief negativ.
BERICHT DER FF PIMPFING:
Zu einem weiteren tragischen Verkehrsunfall kam es am 24. Juni 2010 im Gemeindegebiet von Andorf. Die Einsatzkräfte rückten ursprünglich mit den Alarmstichworten „Brand LKW auf der B137“ zum Einsatzort aus. Den Einsatzkräften bot sich am Einsatzort ein schreckliches Bild:

Der PKW eines 19-jährigen Jugendlichen aus Altschwendt lag völlig demoliert in einem Maisfeld neben der Straße. Der ebenfalls alarmierte Gemeindearzt bestätigte kurz darauf die schlimme Vermutung der Einsatzkräfte, dass für den jungen Lenker hier jede Hilfe zu spät kommt. Den Feuerwehrmännern blieb damit nur mehr die traurige Pflicht, die Leiche des Verunglückten aus dem havarierten Fahrzeug zu bergen. Der Lkw ging bei dem Zusammenstoß aus noch unbekannter Ursache in Flammen auf.

Da beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Lkw bereits in Vollbrand stand, wurden unverzüglich 3 weitere Feuerwehren mit Tanks aus den Nachbargemeinden alarmiert. Zwischenzeitlich wurde damit begonnen aus einem ca. 500 m entfernten Teich eine Zubringerleitung zu errichten. Da der Lkw Holzmöbel geladen hatte und die Flammen immer wieder aufflackerten wurde mit einem Greifer eines Kranes die Beladung abgeladen und die Glutnester gelöscht.
Die Aufräumarbeiten dauerten noch bis in die Morgenstunden. Für die Bergung des LKW musste schweres Gerät angefordert werden. Die Innviertler Bundesstraße war dabei für den gesamten Verkehr gesperrt.
