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Spanien: 12 Jugendliche von Schnellzug überrollt und zermalmt

Castelldefels (Spanien): Eine Gruppe Jugendlicher wollte in der Nacht auf den 24. Juni 2010 das Gleis überqueren, um zu einer Strand-Party zu gelangen. Den herannahenden Schnellzug bemerkten sie zu spät.

Bei einem schweren Zugunglück im spanischen Küstenort Castelldefels nahe Barcelona kamen in der Nacht auf den 24. Juni 12 Jugendliche im Alter von 18 bis 20 Jahren ums Leben. 17 Personen wurden verletzt, drei davon so schwer, dass sie in Lebensgefahr schweben. Die Gruppe – Augenzeugen berichten von bis zu 40 Menschen – wollte um 23.30 Uhr am Bahnhof die Gleise überqueren, als sie von einem durchfahrenden Schnellzug erfasst wurde. Die jungen Erwachsenen waren kurz zuvor mit einem Regionalzug am Bahnhof angekommen und wollten über die Gleise Richtung Strand gelangen. Dort fand eine Mittsommer-Feier statt.

«Alles war voller Leichenteile»: Der Zug kam erst mehrere hundert Meter nach dem Crash zum Stehen. «Es war brutal. Es hörte sich an als würde jemand Steine zermalmen, dabei waren es Menschen», erzählte der schockierte Besitzer des Bahnhof-Ladens. «Alles war voller Blut und Leichenteile», sagte ein Anwohner. Rund 40 Krankenwagen und Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr rückten aus.
Weshalb die Gruppe über die Gleise lief, ist unklar. Ein Überlebender sagte, die Brücke sei gesperrt und der Tunnel angesichts der Menschenmenge überfüllt gewesen. Die Staatsbahn wies das jedoch zurück und sprach von Fahrlässigkeit.

Blick.ch

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