Deutschland: Erschwerte Löscharbeiten durch Photovoltaik-Anlage auf Pferdehof
Gehrde-Drehle (Deutschland): Schweres Gerät, darunter zwei Bagger, musste die Feuerwehr einsetzen, um am Montagnachmittag, 21. Juni 2010, den Brand einer Halle auf einem Pferdehof in Gehrde-Drehle zu stoppen.
Der Schaden dürfte Polizeiangaben zufolge mehrere hunderttausend Euro betragen, die Brandursache ist derzeit noch unklar. Fünf Feuerwehren aus dem Osnabrücker Nordland und dem benachbarten Landkreis Vechta waren im Einsatz. Als die ersten Einsatzfahrzeuge auf dem Hof an der Neuenkirchener Straße in Drehle eintrafen, brannte die Halle bereits in voller Ausdehnung. In ihr waren hauptsächlich Heu und Stroh als Futtermittel gelagert.
Nicht nur die bei solchen Bränden übliche enorme Hitzeentwicklung machte den Feuerwehrleuten bei den Löscharbeiten zu schaffen. Auf der Halle wurde gerade eine Photovoltaikanlage montiert, die zwar schon Elektrizität abgab, aber noch nicht an das Leitungsnetz angeschlossen war. Um an die Glutnester in den Heu- und Strohmassen heranzukommen, baten die Feuerwehrleute unter anderem den Fahrer eines Kettenbaggers um Hilfe, der in der Nachbarschaft arbeitete.
Mit seinem Fahrzeug schob der Mann die ausgeglühten Wellblechplatten zur Seite, mit denen die 20 mal 50 Meter große Hall außen verkleidet war, und zog die Strohmassen auseinander. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an.
