Deutschland: BMW Sportlimousine bei schwerem Unfall zerrissen -> 1 Toter

Harsefeld (Deutschland): In der Nacht auf den 5. Juni 2010 kam es auf der Kreisstraße 26 zwischen Harsefeld und Grundoldendorf zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem der Fahrzeugführer einer BMW Sportlimousine getötet und sein Beifahrer schwer verletzt wurde.
Ein 36-jähriger Fahrer eines BMW 850 CSI aus Polen war mit seinem Fahrzeug auf der Kreisstraße aus Richtung Rutenbeck kommend in Richtung Grundoldendorf unterwegs und dann in Höhe km 5,7 am Ausgang einer leichten Linkskurve vermutlich wegen deutlich überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatte ein Verkehrsschild und einen Leitpfahl überfahren, ungefähr 70 m durch den Graben gerutscht und dann frontal gegen einen Straßenbaum geprallt. Durch die Wucht der Kollision wurde der Wagen in zwei Teile gerissen, schleudert noch ca. 35 m weiter, überschlug sich und blieb völlig zerstört im Seitenraum liegen. Die Trümmer des Fahrzeug wurden dabei in weitem Umkreis umher geschleudert.

Der 36-Jährige wurde aus dem Fahrzeugwrack geschleudert und verstarb noch an der Unfallstelle, der alarmierte Notarzt aus Buxtehude und die eintreffenden Rettungswagenbesatzungen konnten ihm nicht mehr helfen. Sein ebenfalls aus Polen stammender 29-jähriger Beifahrer saß bei Eintreffen der Ersthelfer noch angeschnallt im Fahrzeugwrack und konnte von diesem gerettet werden, er zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu und musste nach der Erstversorgung ins Elbeklinikum Buxtehude gebracht werden.

Der BMW wurde bei dem Unfall total zerstört, der Gesamtschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehren aus Apensen und Buxtehude rückten mit ca. 25 Mann an der Unfallstelle an, halfen der Polizei bei der Suche nach weiteren Fahrzeuginsassen auch mit der Wärmebildkamera on der Drehleiter aus und unterstützten bei den Bergungsmaßnahmen sowie der Ausleuchtung der Unfallstelle.

Die Kreisstraße 26 musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. eine Stunde voll gesperrt werden, der Verkehr wurde durch Polizei und Feuerwehr umgeleitet. Zu größeren Behinderungen kam es dabei dennoch nicht.
