Brand

D: Ehemaliges Kartoffellager der Saatzucht in Fredenbeck in Brand

Fredenbeck (Deutschland): Am Nachmittag des 5. Juni 2010 gegen kurz nach 15 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei von Passanten ein Feuer in einem Lagergebäude der Stader Saatzucht am Bahnhof in Mulsum gemeldet.

Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen schlugen ihnen bereit Flammen und starker Qualm aus dem ca. 60 x 40 m großen Holzgebäude entgegen. Zur Zeit ist das ehemalige Kartoffellager leer, es sollte demnächst wieder mit Holzpallets gefüllt werden. Aus bisher ungeklärter Ursache war in dem an die EVB-Bahnstrecke angrenzenden Gebäudeteil ein Feuer ausgebrochen und drohte sich nun durch die Isolierung über das gesamte Gebäude auszubreiten.

180 Einsatzkräfte aus den Ortswehren der Samtgemeinde Fredenbeck, aus Wiepenkathen, mit beiden Drehleitern der Feuerwehr der Hansesstadt Stade sowie der Messgruppe Umwelt des Landkreises und dem Atemschutzcontainer waren teilweise unter schwerem Atemschutz im Einsatz um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern und den Brand zu löschen.
Mit einem Bagger mussten Teile des Gebäudes geöffnet werden, um an alle Brandnester heranzukommen. Der THW-Ortsverband Kutenholz rückte zur Unterstützung an und zog auf einem Abstellgleis neben der Brandstelle abgestellte Bahnanhänger aus dem Gefahrenbereich.

Die Meßgruppe Umwelt nahm Schadstoffmessungen in der Umgebung vor, eine Gefährdung für die Einsatzkräfte und die weit ab wohnende Bevölkerung bestand jedoch nicht.
Die Johanniter Unfallhilfe rückte mit einem Rettungswagen an der Brandstelle an, die Sanitäter brauchten aber nicht eingreifen, verletzt wurde bei dem Feuer niemand.
Zur Brandursache können bisher noch keine Angaben gemacht werden, die Brandexperten der Polizeiinspektion Stade werden Anfang der Woche die Ermittlungen zum genauen Grund des Brandausbruchs vor Ort aufnehmen.

Nach ersten Schätzungen der Polizei und der Feuerwehr dürfte sich der Schaden auf ca. 150.000 Euro belaufen.
Die Bahnstrecke der EVB musste für die Zeit der Löscharbeiten gesperrt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert