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D: Fernseher implodiert: Seniorin rief Fernsehtechniker statt Feuerwehr

Gettdorf (Deutschland): Für drei Gettorfer begann das Wochenende am Freitagnachmittag, 4. Juni 2010, unerfreulicherweise mit einem Knall und der Einlieferung in ein Krankenhaus. Wie Frank Greggersen, Gemeindewehrführer von Gettorf und Einsatzleiter schilderte,…

… war der Fernseher einer etwa 80 Jahre alten Bewohnerin eines Seniorenheimes um 14.30 Uhr in Brand geraten und die Bildröhre implodiert. Statt sofort die Feuerwehr 112 (deutscher Feuerwehrnotruf oder auch europäische Nummer) zu wählen, habe die Dame zunächst ihren Fernsehtechniker angerufen, der sich auch sofort in Richtung Heim auf sein Fahrrad schwang. Als er das Malheur sah, schnappte er sich den brennenden Fernseher und beförderte ihn auf den Balkon.
Erst danach traf die zwischenzeitlich alarmierte Feuerwehr mit einem Löschzug ein und erledigte den Rest. Bei der ganzen Aktion hatten die 80-Jährige, der Fernsehtechniker sowie eine weitere Bekannte Rauchgas eingeatmet, so dass alle in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Der Techniker erlitt zusätzlich noch leichte Verbrennungen. Moral der Geschichte: ein Rauchmelder hätte sofort „Gott und die Welt“ alarmiert und für Qualm, Knall, Feuer und verkohlte Fernseher ist die Feuerwehr (112 – Österreich: 122) zuständig und nicht der Fernseh-Service.

Kieler Nachrichten

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