Deutschland: Feuerwehr-Cowboys erfolgreich bei Jagd auf 14 Jungrinder
Ebersberg (Deutschland): 14 Jungrinder haben in der Nacht von Montag auf Dienstag, 1. Juni 2010, einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Sie waren gegen 23 Uhr westlich Ebersbergs aus einem Anhänger ausgebüchst, der an einem Parkplatz an der B 304 abgestellt war.
Ein Grafinger Landwirt hatte den Anhänger auf dem Parkplatz abgestellt. Er sollte an dieser Stelle von einem Spediteur übernommen und ins Allgäu gefahren werden. Doch dazu kam es nicht. Denn: Nach Angaben der Polizei hat ein Unbekannter die Ladeklappe geöffnet, so dass die Tiere entweichen und in die angrenzenden Felder fliehen konnten. Die Männer der Feuerwehren Ebersberg und Egglburg durchkämmten die Felder. Es gelang ihnen, die Kälber nach und nach einzufangen. Zu körperlichem Schaden kam weder Mensch noch Tier. Auch zwei „Ersthelferinnen“ waren im Einsatz. Die Frauen waren mit dem Auto an der Unglücksstelle vorbeigefahren und hatten ein Kalb auf der Straße gesehen. Die beiden fackelten nicht lange, stiegen aus dem Auto aus und fingen das verängstigte Tier ein.
