Bgld: 120-jähriges Gründungsfest mit Fahnensegnung (FF Wiesen)

Wiesen (Bgld): Zum 120-jährigen Gründungsfest der FF Wiesen wurde nach der Heiligen Florianimesse 2010 in einem Festakt vor der Kirche die Restaurierte Fahne durch Pfarrer Reisner gesegnet.
Bei seiner Ansprache bedankte sich ABI Tiess recht herzlich bei der Versicherungsagentur Prokop & Prokop aus Wiesen, welche die Kosten für die Restaurierung der Fahne in der Höhe von 2000 Euro übernahmen.
Nach den Ansprachen der Gäste welche die Tätigkeiten der Feuerwehr würdigten wurden HBI F. Nussbaumer sowie HLM K. Schmalfuß mit dem Verdienstzeichen in Gold seitens des Landesfeuerwehr-verbandes Burgenland ausgezeichnet.
BR Feurer beschrieb in seiner Ansprache die Fahne der FF Wiesen wie folgt: Auf der Vorderseite also die Linke Seite in Marschrichtung zum Kommandierenden. Rotes Tuch in der Mitte die Feuerwehrutensilien schwarzer Helm, Hakenleiter, gekreuzter Feuerwehräxte umschlungen mit Schläuchen und Strahlrohren am unteren Teil zeigt sich das Feuerwehrsignalhorn in einem Bett aus Eichenlaub. Das als Symbol der Stärke und der Treue steht. Als Aufschrift zeigt sich in zwei in Gold gestickten Ornamenten Freiwillige Feuerwehr Wiesen 1910.

Auf der rechten Seite der Fahne ein elfenbeinfarbiges Tuch, worauf sich stehend auf einer Wolke der Hl. Florian befindet, welcher zu seiner rechten Wasser auf brennende Häuser gießt. Zu seiner Linken stützt er sich auf einem Mühlstein, hinten steht seine Fahne, hier charakteristisch auf Wiesen bezogen umranken den Hl. Florian Kirschenzweige mit Früchten sowie Pflanzen mit rot leuchtenden Ananaserdbeeren. Dieses Ensemble wird mit einer geschwungenen blau-weißen Masche umschlungen. Und mit der Aufschrift „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ versehen. Ddes weiteren ist sie mit einer goldenen Fransenkordel umrandet.
Die 1910 angefertigte Fahne wurde bis 1946 bei den jeweiligen Patinnen zu Hause aufbewahrt, seither befindet sie sich im Feuerwehrhaus Wiesen. Anschließend erfolgte die Segnung der neu restaurierten Feuerwehrfahne durch Pfarrer Reisner. Durch die Fahnenpatin Theresa Prokop wurde das Fahnenband auf der Verzierten Spitze befestigt und so die Patenschaft besiegelt.
