Brand

Deutschland: Großeinsatz bei Kellerbrand eines Wohngebäudes in Hattingen

Hattingen (Deutschland): Für einen Großeinsatz der Hattinger Feuerwehr sorgte am Donnerstag den 15.04.2010 ein Kellerbrand in einem Einfamilienhaus im Steinweg. Die Meldung ging um 18:06 Uhr…

… bei der Feuerwehr ein. Zunächst war nicht klar ob sich noch Personen im Gebäude befanden. Die ersteintreffenden Kräfte konnten bereits auf der Anfahrt eine starke Rauchentwicklung feststellen. Am Gebäude selbst drang bereits dichter Rauch aus Fenster und Türen. Umgehend wurden zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in den Kellerbereich entsandt.

Da sich der Brand auf mehrere Kellerräume ausgedehnt hatte, hatte sich bereits im gesamten Gebäude eine sehr starke Hitze- und Rauchentwicklung ausgebreitet. „Insbesondere starke Hitzeentwicklung behinderte unsere Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten“, so Feuerwehrsprecher Jens Herkstrter. Um eine Entrauchung des Gebäudes zu erreichen wurde die Drehleiter an der Giebelseite des Gebäudes in Stellung gebracht. Ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz öffnete die Fenster gewaltsam damit der Rauch der sich mittlerweile im gesamten Haus ausgebreitet hatte, entweichen konnte.

Zeitgleich wurde der Brand im Keller über mehrere Stunden bekämpft. Immer wieder auftretende Brandnester machten einen massiven Personaleinsatz unter Atemschutz notwendig. Daher forderte der Einsatzleiter neben dem Atemschutzcontainer der Hauptwache auch Unterstützung von der Kreisfeuerwehrzentrale des Ennepe-Ruhr-Kreises an. Nach dem das Feuer gelöscht war, wurde in aufwendiger Handarbeit der Keller inklusive der Wand- und Deckenverkleidung ausgeräumt und ins Freie verbracht. Hier löschten weitere Einsatzkräfte die Glutnester ab. Bei dem Einsatz wurde ein Bewohner sowie ein Feuerwehrmann durch Rauchgase verletzt. Beide wurden mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Nachdem die Kellerräume ausgeräumt und abgelöscht waren, wurde die Einsatzstelle abschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Insgesamt kamen bei diesem Brand 14 Trupps unter schwerem Atemschutz und 5 Trupps unter Filtergeräten zum Einsatz. Die 75 Einsatzkräfte setzten sich aus den Löschzügen der Hauptwache, Mitte, Welper, Blankenstein, Holthausen, Niederwenigern und der Sondereinsatzgruppe „Information und Kommunikation“ des Löschzugs Bredenscheid zusammen.

Die Einsatzdauer betrug 4,5 Stunden wobei die Einsatzstelle um 1:00 Uhr und 6:00 nochmals kontrolliert wurde.

Feuerwehr Hattingen

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