Übungen

Oö: Alarmstufe 2 – Übung bei Ölverladestation

Eschlried (Oö): 11. April 2010 – Da die Abfüllstation der RAG (Rohölauffindungsgesellschaft) auf Tumeltshamer Gebiet liegt, wurde beschlossen, bei der nächsten Pflichtbereichsübung dieses Ojekt zu behandeln.

In einem Ernstfall würde die Schlagkraft der Tumeltshamer Feuerwehren nicht reichen, deshalb wurden bei der Übung auch die Stützpunktfeuerwehr Ried im Innkreis und die naheliegende Feuerwehr Emprechting eingebunden.

Ausgearbeitet wurde die Übung von unserem Kommandanten HBI Gadermair Manfred und unserem Lotsen- und Nachrichtenkommandant BI Spitzlinger Josef. Übungsannahme war eine Verpuffung im Verladebereich der RAG.

Beim Befüllen der Waggons war Öl ausgetreten. Die dabei auftretenden Dämpfe wurden durch statische Aufladung entzündet. Dabei waren zwei Mitarbeiter unbestimmten Grades verletzt worden und galten als vermisst. Ein dritter Mitarbeiter wurden bei den Löschversuchen bewusstlos.

Aufgabe der alarmierten Einsatzkräfte war, die vermissten Personen zu bergen und in weiterer Folge die Brandbekämpfung auszuführen.

Dabei wurde von den Feuerwehren Emprechting, Tumeltsham und Walchshausen eine ca. 1000m lange Zubringerleitung von der Antiesen aus aufgebaut. Weiters wurde durch die Tanklöschfahrzeuge die Brandbekämpfung mittels Schaumangriff durchgeführt. Mit der Drehleiter und über die vorhandene Trockenleitung wurden die nahestehenden Waggone gekühlt.

Die Aufgabe der Feuerwehr Eschlried bestand darin, mit einem Atemschutztrupp nach verletzten Personen zu suchen und diese zu bergen. Mit einem zweiten Atemschutztrupp wurde eine Brandbekämpfung mittels Schaum durchgeführt. Dafür wurde am betriebseigenen Löschteich angesaugt. In weiterer Fole wurde ein Hydroschild gespeist, um die heißen Rauchdämpfe von den Öltanks abzugrenzen.

An der Übung waren insgesamt 97 Mann von fünf Feuerwehren beteiligt. Dabei waren 14 Fahrzeuge ausgerückt. Insgesamt wurden 33 Atemschutzflaschen für sechs Atemschutztrupps befüllt. 1250m B-Schlauche und über 200m C-Schläuche wurden verlegt.

Die durchaus positiven Rücksprachen der Verantwortlichen der RAG und den Verantwortlichen der Feuerwehren fand bei der Nachbesprechung im GH Strasser in Eschlried statt.

FF Eschlried

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