Brand

Stmk: Zimmerbrand in Graz – Heimrauchmelder rettete jugendlichen Bewohner

Graz (Stmk): Durch das laute Schrillen eines Heimrauchmelders wurde das Leben eines Jugendlichen gerettet. Die Berufsfeuerwehr rettete jungen Bewohner aus verrauchter Wohnung im zweiten Stock eines Mehrparteienwohnhaues.

Kurz vor 13.00 Uhr des 21. März 2010 wurde eine aufmerksame Bewohnerin eines Mehrparteienwohnhauses in der Steyrergasse auf einen aktivierten Heimrauchmelder in einer Nachbarwohnung aufmerksam. Sofort alarmierte sie die Feuerwehr und rettete einem Jugendlichen das Leben. Eine aufmerksame Bewohnerin hörte den Alarm eines Heimrauchmelders, zusätzlich nahm sie beißenden Brandrauch im Stiegenhaus wahr. Sofort rückten unter der Einsatzleitung von Brandrat Ing. Karl Gruber sechs Einsatzfahrzeuge zum Einsatzort ab. Zwischenzeitlich versuchte die Notruferin durch Läuten die auf den Brand im zweiten Stock aufmerksam zu machen. Vergebens, niemand öffnete die Türe.

Bereits zwei Minuten nach der Alarmierung durch die Notrufzentrale der Berufsfeuerwehr trafen die ersten Löschfahrzeuge ein. Unter schwerem Atemschutz wurde die Wohnungstüre gewaltsam geöffnet. Die Feuerwehrmänner fanden einen benommenen Bewohner in der stark verrauchten Wohnung vor. Unverzüglich wurde er mit einer Fluchthaube ausgestattet und aus der Gefahrenzone gerettet und zur weiteren Versorgung der Rettung übergeben.

Parallel dazu ordnete der Einsatzleiter Brandrat Ing. Karl Gruber die Brandbekämpfung mittels Hochdruckrohr an. Durch den dichten Rauch im Inneren der Wohnung war eine Lokalisation des Brandausbruchsortes nur durch Einsatz einer Wärmebildkamera möglich. Der lokalisierte Schwelbrand einer Matratze, der den hochtoxischen Brandrauch verursachte, konnte rasch gelöscht werden.

Eingesetzte Kräfte:
• Berufsfeuerwehr Graz: 5 Fahrzeuge / 21 Mann
• Freiwillige Feuerwehr Graz: 1 Fahrzeug / 9 Mann/Frau
• Polizei, Rotes Kreuz

Berufsfeuerwehr Graz
Freiw. Feuerwehr Graz

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