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Ktn: Großeinsatz in Klagenfurt -> Brand in Hochhaus

Klagenfurt (Ktn): Samstagabend, 13. März 2010, kam es in einem Klagenfurter Mehrparteienhaus zu einem Brand, im Keller hatten Möbel zu brennen begonnen. Sechs Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.

Dicke Rauchwolken kamen aus Fenstern: Viele Bewohner des Hauses saßen vor dem Fernseher als gegen 19.30 Uhr der Alarm bei Berufsfeuerwehr und Rettung einging. Aus dem sechsstöckigen Haus in der Welzeneggerstraße, in dem sich 22 Mietwohnungen befinden, quollen dicke Rauchwolken. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen bereits einige Bewohner hustend auf der Straße. In der Wohnung ging plötzlich das Licht aus, schildert Hausbewohnerin Isabella Lange: „Mit Taschenlampen haben wird den Schutzschalter gesucht, aber der ging auch nicht. Wir sind dann ins Stiegenhaus gegangen, dort haben wir gleich den Rauchgeruch bemerkt und das Haus verlassen.“

Sechs Bewohner ins Krankenhaus gebracht: Während ein Atemschutztrupp der Berufsfeuerwehr zum Brandherd im Keller ging, wurde das Haus evakuiert. Die Hausbewohner bekamen so genannte Fluchthauben über den Kopf. Mit diesen Hauben können Menschen kurze Zeit in den gefährlichen Rauchschwaden überleben. Sechs Bewohner mussten mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden, drei sind noch in stationärer Behandlung

Rund 100.000 Euro Schaden: Ausgebrochen ist der Brand in Gang des Kellers, dort befanden sich die Möbelstücke und Sperrmüll. Der Schaden liegt bei weit über 100.000 Euro. Elektrische Leitungen, Wasserleitungen und Abflussrohre sind zerstört oder beschädigt worden.
Brandstiftung konnte bisher nicht ausgeschlossen werden. Die Sitzmöbel, die im Keller zu brennen begonnen haben, seien am Vortag noch nicht dort gestanden, sagt ein Hausbewohner. Derzeit untersuchen Brandermittler den Keller des Hauses.

ORF Kärnten

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