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Nö: Auto nach Unfall in Rußbach versunken

Leopoldsdorf (Nö): Ein 24-jähriger Autolenker aus Strasshof (Bez. Gänserndorf) ist am Samstagabend, 13.2.2010, mit seinem Auto bei Leopoldsdorf (Bez. Gänserndorf) in den Rußbach gestürzt. Er ist bei dem Unfall unverletzt geblieben und konnte sich selbst aus dem Auto befreien.

Als die Feuerwehren aus Leopoldsdorf und Lassee an der Unfallstelle eintrafen, wurde der Autolenker bereits von der Polizei betreut. Von dem Unfallauto war jedoch nichts zu sehen. „Man sah lediglich eine Fahrspur im Schnee darauf hinweisen, dass hier ein Fahrzeug exakt neben der Straßenbrücke in den Marchfeldkanal gestürzt war“, heißt es im Einsatzbereicht der Freiwilligen Feuerwehr Leopoldsdorf im Marchfeld. Der Marchfeldkanal hat an dieser Stelle eine Strömungsgeschwindigkeit von 1,5 bis zwei Meter/Sekunde. Polizisten der Polizeiinspektion Lassee entdeckten schließlich das Unfallfahrzeug im Rußbach, das bis auf die Radioantenne komplett versunken war. Das Auto war in der Zwischenzeit bereits 80 Meter weit abgetrieben worden.

„Die erste Überlegung, die Tauchgruppe zu alarmieren wurde verworfen, da mit Sicherheit ausgeschlossen werden konnte, dass sich keine weitere Personen im Unfallfahrzeug befanden“, so Siegfried Nemeth, der Kommandant der Feuerwehr Leopoldsdorf. Daher entschloss man sich, das Auto mittels eines Krans aus dem Rußbach zu bergen, einige Feuerwehrmänner waren auch mit Schlauchbooten unterwegs.
Nach mehr als zwei Stunden konnte das Auto geborgen werden, 35 Feuerwehrleute aus Leopoldsdorf, Lassee und Obersiebenbrunn waren im Einsatz.

ORF Niederösterreich

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