Stmk: Grazer löste aus Rache Großeinsatz aus
Graz (Stmk): Vermutlich aus Rache hat ein Grazer am Wochenende einen Großeinsatz von Polizei, Rettung und Feuerwehr ausgelöst. Er rief beim Roten Kreuz an und sagte, er befürchte, dass seine Lebensgefährtin tot in der Wohnung liege.
Der 64-jährige Mann rief Samstagabend, 23. Jänner 2010, beim Notruf 144 an und teilte mit, er befürchte, dass seiner Ex-Lebensgefährtin etwas passiert sei und sie tot in der Wohnung liege. Aus diesem Grund rückten sofort das Rote Kreuz, die Feuerwehr und die Polizei zur Wohnung der Frau aus. Nachdem die Frau von den Einsatzkräften wohlbehalten in ihrer Wohnung angetroffen wurde, gab sie an, kurz zuvor dem 64-Jährigen mitgeteilt zu haben, dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wolle. Der Pensionist habe daraufhin gedroht, ihr die Einsatzkräfte ins Haus zu schicken und diese Drohung offenbar wahr gemacht.
Strafrahmen: bis zu sechs Monate Haft: Laut Polizei wird der Mann nun wegen Missbrauchs von Notzeichen angezeigt. Ihm drohen bis zu sechs Monate Haft. Geahndet wird jedoch nur der Missbrauch der Notruf-Nummern von Feuerwehr und Rotem Kreuz, wer die Polizei fälschlich alarmiert, bliebt straffrei.
