Oö: FF Alkoven 2009 -> 247 mal im Einsatz und 16.000 Stunden Gesamtaufwand
Alkoven (Oö): Anfang Jänner 2010 war es für die Freiw. Feuerwehr Alkoven wiederum an der Zeit, die Bilanz für das abgelaufene Einsatzjahr 2009 auf den Tisch zu legen.
Das abgelaufene Jahr ging mit 25 Brandeinsätzen (ohne Brandsicherheitswachdienste) sowie 222 weiteren technischen Einsätzen in die Chronik der Wehr ein. Für die FF Alkoven, eine von zwei Feuerwehren der 6.000 Einwohner-Gemeinde, war es ein Durchschnittsjahr, welches jedoch eine breite Palette ein Einsatzaufgaben bot.
Sei es nun der schwierige Drei-Etagen-Schwelbrand im Februar, an dem 12 Feuerwehren mehr als 80 Atemschutztrupps einsetzen mussten oder eine Fülle weiterer Hilfeleistungen, die die gesamte Palette abdeckten. Seien es Tierrettungs- oder Taucheinsätze, die klassischen Verkehrsunfälle, Öl- und Hochwassereinsätze, Türöffnungen, Pkw- und Lkw-Bergungen innerhalb oder auch außerhalb des Pflichtbereiches (Gemeinde), eine Motorbootbergung im Schlögener Jachthafen und vieles mehr.

Einsätze der besonderen Art bescherte die Kulturhauptstadt „Linz09“, wo die Alkovener Kameraden der Wasserwehr und der Tauchergruppe zu den unterschiedlichsten Projekten und Veranstaltungen eingeladen und engagiert wurden. Dank des guten Ausbildungsstandes und der perfekten Organisation konnten auch diese teils sehr anspruchsvollen Aufgaben in der nötigen Professionalität abgewickelt werden.

Ein großes Thema im vergangenen Jahr war der Raum- und Platzbedarf der Feuerwehr. Es konnte einerseits der Umzug des 2. Zuges in den ehemaligen Bauhof und die Adaptierung des Einsatzmittel – Lagers im KHD – Haus abgeschlossen werden. Zum Anderen trafen die Gemeindeverantwortlichen eine zukunftsweisende Entscheidung für die Unterkunft der Wehr. So wurde noch im September 2009 der Grundsatzbeschluss für den Neubau des Feuerwehrhauses gefällt und das passende Grundstück dafür angekauft.
Mit mehr als 16.000 Stunden schlägt sich das Jahr 2009 mit einem extremen Zeitaufwand zu Buche. Mitverantwortlich für diesen Wert in einem Durchschschnittsjahr ist der markante Ansprung an Jugendarbeitsstunden. Neben mehr Einheiten für den Feuerwehrnachwuchs war auch die Mitfahrt zweier Jugendliche bei der Kriegsgräberenovierung mit ausschlaggebend.

Der Jahresbericht umfasst 48 Seiten und kann ab sofort auf der Internetseite der Alkovener Feuerwehr heruntergeladen werden.
