Oö: Friedenslicht-Spendenübergabe 2009 des Löschzuges Münichholz
Steyr (Oö): Dank der Spendenfreudigkeit vieler Steyrerinnen und Steyrer konnte am Montag, 28. Dezember 2009, ein Scheck über Euro 1.700,00 an Frau Hilde Brunmayr überreicht werden.
Sie nahm die Spende der „Friedenslicht– Aktion“ des Löschzuges V Münichholz der Freiwilligen Feuerwehr Steyr stellvertretend für ihren Stammtisch Diaplant Steyr entgegen.

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, war Frau Brunmayr von der Großzügigkeit der Mitbürger überwältigt, „es ist schön zu wissen, dass viele Menschen an uns und unsere Krankheit denken. Ein herzliches Vergelts Gott allen, die bei dieser Aktion teilgenommen haben“. Ein großer Dank gilt vor allen den Feuerwehrmännern Oberbrand-inspektor Ari Hahn, Brandinspektor Peter Röck ,Hauptbrandmeister Erich Hofmarcher und Amtswalter Philip Schweiger, die heuer wieder 50 Laternen in ihrer Freizeit herge-stellt und diese am 24. Dezember 2009 verkauft haben. Weiters haben diese Männer bis spät abends das Friedenslicht verteilt.
Wer bekommt die Spenden vom Friedenslicht 2009
Der Diaplant-Stammtisch Steyr, trifft sich in regelmäßigen Abständen. An diesen Stammtischen nehmen Dialysepatienten, Menschen mit Transplantaten und auch deren Angehörige teil. Der Stammtisch zählt zurzeit 25 Mitglieder.
Die betroffenen Personen fallen zwar ins Behindertengesetz, bekommen jedoch KEIN Pflegegeld bzw. KEINE andere finanzielle Unterstützung, welche die anfallenden (hohen) Medikamentenkosten, bauliche Maßnahmen abdecken könnte.
Ein Dialysepatient müssen durchschnittlich 3 x in der Woche zur Dialyse gehen. Eine Dialyse dauert zwischen 4 bis 6 Stunden und bedeutet für den Körper, sowohl auch für die Psyche eine enorme Belastung.
Es gibt Menschen, die sogar 2 oder mehrere Organe bräuchten. Die teilweise langen Wartezeiten auf ein geeignetes Spenderorgan stellen eine zusätzliche Belastung für diese Menschen und deren Umfeld dar.
Der regelmäßige Austausch unter „Gleichgesinnten“ dient einerseits zum Informationsaustausch und zur Psychohygiene, andererseits auch, um vom „Alltag“ abschalten zu können.
