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Oö: Hotelbrand in Gallspach / Schwieriges Großfeuer in der Linz-Textil

Gallspach / Linz (Oö): Gleich zwei Großbrände hat es in der Nacht auf Montag, 14. Dezember 2009, in Oberösterreich gegeben. Zunächst war in einem Hotel im Ortskern von Gallspach Feuer ausgebrochen. Danach brannte es noch am Gelände der Linz Textil.
UPDATE: 15. Dezember, 21.50 Uhr

Verletzte gab es bei dem Großbrand in Gallspach (Bezirk Grieskirchen) keine, da das Traditionshaus wegen Betriebsferien für zwei Wochen geschlossen ist. Gleich zwölf Feuerwehren aus den Nachbargemeinden beteiligten sich an der Brandbekämpfung, sagt Einsatzleiter Wilhelm Meindlhumer von der Freiwilligen Feuerwehr Gallspach.Der 65-jährige Hoteleigentümer erlitt einen Schwächeanfall.

Feuer in Lager der Linz-Textil ausgebrochen
Eine rund 800 Quadratmeter große Lagerhalle auf dem Gelände der Linz Textil AG in Linz-Kleinmünchen ist in der Nacht auf Montag, 14. Dezember 2009, bei einem Großbrand völlig zerstört worden.

Die Schadenshöhe war vorerst unbekannt, dürfte aber erheblich sein. Laut Unternehmen gibt es nach dem Feuer eine „leichte Einschränkung“ der Produktion, der Fortbestand der Firma sei aber „in keinster Weise gefährdet“.

Die Halle wurde dennoch ein Raub der Flammen. Denn der Brandherd lag im Zentrum des Gebäudes, zu dem die Männer wegen der großen Hitze und Rauchentwicklung nicht vordringen konnten. Daher wurde nur von außen vorgegangen. Erst als das Hallendach um 2.30 Uhr das Hallendach einstürzte, war ein direkter Zugriff möglich.

Die Feuerwehrleute brachten schließlich gegen 5.00 Uhr Früh den Brand unter Kontrolle. Es gelang ihnen auch, ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude zu verhindern. Menschen wurden nicht verletzt, da die acht Mitarbeiter das Gebäude rechtzeitig verlassen konnten, berichtete die Feuerwehr.

Die Feuerwehren waren mit Teilkräften noch zu Mittag im Einsatz. Der eigentliche Brand war zwar bereits gelöscht, doch im Dach eines Nebengebäudes gloste es noch immer. Deshalb musste auch dieses geöffnet werden. Außerdem wurde eine Brandwache eingerichtet, die noch bis Dienstag verbleiben sollte. Die Höhe des Schadens wollte Direktor Kurt Zangerle am Montag noch nicht beziffern.

Man habe vorerst den Kopf nur bei der Brandbekämpfung gehabt und noch keine Überlegungen über Zahlen angestellt. Ungünstig sei, dass durch den Brand die Heizung beeinträchtigt sei, was jetzt im Dezember Probleme verursache. Es sei aber bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen worden. Man wolle möglichst rasch in einem Teilbereich wieder die Arbeit aufnehmen.

Die Linz Textil war erst am 20. Oktober von einem Brand heimgesucht worden. In einem Kartonagenlager ist Verpackungsmaterial im Wert von rund 60.000 Euro vernichtet worden. Der Gesamtschaden betrug rund 200.000 Euro.

Die Ermittlungen zur Ursache wurden später ohne Ergebnis eingestellt. Definitiv ausgeschlossen wurde nur Brandstiftung.

Weiter Löscharbeiten bei der Linz Textil: Auch die ganze Nacht auf Dienstag waren Feuerwehrmänner auf dem Gelände der Linz Textil im Einsatz. Immer wieder mussten sie Glutnester bekämpfen. Die Löscharbeiten werden zumindest noch den ganzen Dienstag andauern.
Schon seit mehr als 30 Stunden sind die Feuerwehrmänner bei der Linz Textil im Einsatz. Das Feuer war in der Nacht auf Montag ausgebrochen, am Vormittag stürzte das Dach einer Lagerhalle ein.

Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Produktionshalle konnte aber verhindert werden. Ein Problem für die Löschmannschaften sind die immer wieder aufflackernden Glutnester.

Linz Textil nur knapp Katastrophe entgangen:
Glück im Unglück hatte die Linz Textil bei jenem Brand, bei dem eine Lagerhalle völlig verstört wurde. Die angrenzende Spinnerei blieb verschont, weil die Brandmauern hielten. Die Produktion hätte für ein Jahr aussetzen müssen. Als in der Nacht auf Montag eine Lagerhalle der Linz Textil in Flammen aufging, war das bereits der zweite Brand im Abstand von nur wenigen Wochen. Mitte Oktober war ebenfalls eine Lagerhalle betroffen, in der in erster Linie Verpackungsmaterialien aufbewahrt wurden. Damals wurde das Dach zerstört. Es wurde mittlerweile zum Großteil wieder aufgebaut. Die Brandursache konnte bis heute nicht geklärt werden. Nur Brandstiftung schließt die Polizei aus. Unvergleichlich größer ist der Schaden, den das Feuer in der Nacht auf Montag angerichtet hat. Von der 800 Quadratmeter großen Lagerhalle, in der die fertigen Viskosegarne für die Textilherstellung gelagert wurden, stehen nur noch die Mauern. Diese sind jedoch akut einsturzgefährdet und müssen abgerissen werden.
Jetzt sind die Brandermittler am Zug. Sobald die Betriebsfeuerwehr ihnen den Weg zum Brandherd freigeschaufelt hat, wollen sie die Brandursache ermitteln. Derzeit kann weder ein technischer Defekt, noch eine weggeworfene Zigarette, oder Brandstiftung ausgeschlossen werden. Auch wenn der Schaden enorm ist, ist die Linz Textil mit einem blauen Auge davongekommen. Ohne die starken Brandmauern, die die zerstörte Lagerhalle von der angrenzenden Spinnerei trennen, wären die Flammen auf diesen Gebäudetrakt übergesprungen.
Das hätte mindestens für ein Jahr das Aus für die Garnproduktion am Standort Linz bedeutet, sagt Linz Textil Geschäftsführer Dionys Lehner.Jetzt sind die Brandermittler am Zug. Sobald die Betriebsfeuerwehr ihnen den Weg zum Brandherd freigeschaufelt hat, wollen sie die Brandursache ermitteln. Derzeit kann weder ein technischer Defekt, noch eine weggeworfene Zigarette, oder Brandstiftung ausgeschlossen werden. Auch wenn der Schaden enorm ist, ist die Linz Textil mit einem blauen Auge davongekommen. Ohne die starken Brandmauern, die die zerstörte Lagerhalle von der angrenzenden Spinnerei trennen, wären die Flammen auf diesen Gebäudetrakt übergesprungen.
Das hätte mindestens für ein Jahr das Aus für die Garnproduktion am Standort Linz bedeutet, sagt Linz Textil Geschäftsführer Dionys Lehner.

Freiw. Feuerwehr Pichling
Picturenews
ORF Oberösterreich
Brand Linz-Textil vom Oktober 2009 (hier auf Fire-World)

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