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Deutschland: Feuerwehr findet Leiche in explodiertem Haus in Nordheim

Nordheim (Deutschland): Aus den Trümmern des von einer Explosion und einem Feuer weitgehend zerstörten Hauses in Northeim haben Feuerwehrleute am Dienstag, 17. November 2009, eine Leiche geborgen.

Sie habe im oberen Teil des Gebäudes gelegen, sagte ein Polizeisprecher. Es sei zwar nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich, dass es sich um den Leichnam einer 67-jährigen Hausbewohnerin handele. Offiziell gelte die Rentnerin aber weiterhin als vermisst. Die Leiche wurde zur Obduktion nach Göttingen gebracht.
Bei dem Unglück am Montag, dem 16. November 2009, waren drei weitere Bewohner teilweise schwer verletzt worden. Ein Mann, der mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen worden war, werde dort weiter intensivmedizinisch behandelt, sagte der Polizeisprecher. Er sei aber außer Lebensgefahr.

Als mögliche Ursache für die Explosion und den anschließenden Brand in dem Mehrfamilienhaus gilt ausgetretenes Propangas. Im Erdgeschoss des mehrstöckigen Gebäudes befand sich ein Imbiss. In den Räumlichkeiten fanden die Brandermittler zwei Zwölf-Kilo-Gasflaschen. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Brandstiftung ein.

Durch die Explosion wurden Trümmerteile bis auf die gegenüberliegende Straßenseite geschleudert. 120 Feuerwehrleute konnten verhindern, dass die Flammen auf andere Gebäude übergriffen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 600.000 Euro. Experten des Technischen Hilfswerks gelang es am Dienstag, die einsturzbedrohten Außenwände des Gebäudes abzustützen. Erst danach konnten Einsatzkräfte das Haus betreten.

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