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Feuerlöscher löst Evakuierungsaktion für Krankenhaus aus

Niebüll (Deutschland): Ein Feuerlöscher hat für einen Großalarm bei Rettungskräften in Nordfriesland und beinahe für die Evakuierung einer ganzen Klinik gesorgt. Weil am Donnerstagabend, 29. Oktober 2009, sowohl die automatische Brandmeldeanlage des Krankenhauses in Niebüll als auch Anrufer aus der Klinik starke Rauchentwicklung meldeten, …

… alarmierte die Leitstelle in Harrislee sämtliche verfügbaren Feuerwehren der Region, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Außerdem seien alle freien Rettungswagen und Sondereinsatzgruppen für eine eventuelle schnelle Räumung des Klinikums mobilisiert worden.

Die Retter, die unter Atemschutz ins Gebäude vordrangen, stellten zwar Rauch im Treppenhaus fest. Bei näherer Untersuchung fanden sie heraus, dass es sich um Löschpulver handelte. Nach ersten Ermittlungen hatte ein psychisch kranker Patient, der am Freitag in eine psychiatrische Klinik verlegt werden sollte, den Notfall ausgelöst. Der 35-Jährige habe sich offenbar unbemerkt auf die Station geschlichen, die zu dem Zeitpunkt nicht belegt war, so der Kliniksprecher. Nachdem er versucht hatte, einen Stuhl anzuzünden, betätigte er den Feuerlöscher, um den Brand wieder zu löschen.

Vorsorglich waren von der Klinikleitung die Stationen über und unter dem kontaminierten Stockwerk geräumt worden, darunter auch eine Intensivstation, wie ein Krankenhaussprecher sagte. Von der Verlegung seien etwa 30 Patienten betroffen gewesen.

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