Nö: Großübung Busunfall mit 16 Feuerwehren
Groß Siegharts (Nö): Am 10. Oktober 2009, wurde eine Großübung Busunfall bei Liebnitz im Niederösterreichischen Waldviertel abgehalten.
Die FF Groß Siegharts wurde um 14 Uhr alarmiert und rückte mit Tech. Zug (KRF,SRF,LASTu.KRAN) mit 16 Mann aus. Am Unglücksort eingetroffen, wurde nach Meldung bei der Übungsleitung die Rettung der Verletzten befohlen.

Mit den Rettungssätzen von SRF und KRF konnten Zugänge geschaffen werden. Danach wurde mit dem Roten Kreuz die Rettung der verletzten Kinder sowie des Busfahrers durchgeführt. Die Geretteten wurden zu einem Triageplatz gebracht und von den drei Notärzten je nach schwere der Verletzung gekennzeichnet und abtransportiert.
Da einige Kinder im Schock davongelaufen waren, wurde ein Suchtrupp aus Feuerwehr und Polizei mit Suchhunden zusammengestellt. Alle anwesenden Feuerwehren mit hydraulischen Rettungssätzen konnten diese zum Einsatz bringen.
Da Betriebsmittel in einen Bach flossen und einen nahegelegen Teich zu gelangen drohten, wurde durch die Schadstoffgruppe das Leck abgedichtet, eine Ölsperre errrichtet und Betriebsmittel gebunden. Im Anschluß wurde der Bus mit dem Kranfahrzeug sowie zwei Rüstlöschfahrzeugen mittels Seilwinde geborgen und mit dem Kranfahrzeug abtransportiert.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung wurde die Notwendigkeit solcher Szenarien hervorgehoben, sowie die gute Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei gelobt. Abschnittskommandant Damberger bedankte sich für die Ausarbeitung und Durchführung der Übung, sowie bei den Mitgliedern der Feuerwehren die als Statisten super mitgemacht haben.
Die Übungsleitung lag bei der FF Liebnitz. Insgesamt waren 16 Feuerwehren mit 22 Fahrzeugen und 120 Mitgliedern, sowie das Rote Kreuz mit 52 Mitarbeitern, drei Notärzten sowie 10 Fahrzeugen und die Polizei mit 14 Mann sieben Fahrzeugen und zwei Suchhunden anwesend.
Die FF Groß Siegharts war mit 18 Männern, eine Frau und 14 Kindern der Feuerwehrjugend, sowie sechs Fahrzeug an der Übung beteiligt.
