Nö: Risikoanalyse für Katastrophen in Dürnstein
Dürnstein (Nö): Die Gemeinde Dürnstein (Bez. Krems) hat als erste in Niederösterreich eine Risikoanalyse zur Umfassenden Katastrophenschutzplanung durchgeführt. Damit will man nicht nur auf frühere Probleme – Stichwort Hochwasser – reagieren.
Welche Gefahren bedrohen die Gemeinde?
Welche Gefahrenpotenziale gibt es in Dürnstein und wie kann man im Ernstfall darauf reagieren? Was ist, wenn es im Straßentunnel brennt? Was ist bei einem Schiffsunfall?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich Vertreter der Gemeinde, der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Straßenmeisterei, der ÖBB und anderer Organisationen.
Bevölkerung soll sensibilisiert werden
Nachdem die Analyse abgeschlossen wurde, werden jetzt Katastrophenschutzpläne für alle möglichen Szenarien entwickelt.
Dabei geht es vor allem auch darum, die Bevölkerung zu sensibilisieren, betont Bürgermeisterin Barbara Schwarz (ÖVP):„Das soll jetzt nicht den Bürger aufschrecken, sondern das soll uns einfach nur bewusst machen, dass etwas passieren kann. Aber wenn etwas passiert – dann sind wir gerüstet.“
Ähnliche Projekte auch für andere Gemeinden
Die größten Gefahrenpotenziale von Dürnstein, so die Analyse: Hochwasser, Felssturz und Steinschlag.
Nachdem die Katastrophenplanung für Dürnstein abgeschlossen ist, will der Zivilschutzverband ähnliche Projekte auch in anderen Gemeinden Niederösterreichs starten.
