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Oö: Tunneleinsatzübung mit Test neuer Einsatzleitersoftware in Wels

Wels (Oö): Am Abend des 17. September 2009 wurde im Autobahntunnel Noitzmühle, Richtungsfahrbahn Graz, die heurige Tunnelübung abgehalten.

Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen auf Höhe der Pannenbucht. Zusätzlich war es im Rückstau zum Austritt von Batteriesäure aus einem Behälter in einem Klein-LKW gekommen. Diese Übung wurde durch die laut Alarmplan vorgesehenen Feuerwehren Wels, Thalheim, Steinhaus und Traunleiten abgeführt.

Zusätzlich wurde bei dieser Übung ein erster Feldtest für ein neuartiges Informationssystem an der Einsatzstelle durchgeführt. Ziel dieses Systems ist einerseits die Vernetzung der Einsatzkräfte am Einsatzort, um zu gewährleisten, dass sämtliche eingesetzten Einheiten bzw. Abschnitte über den gleichen Wissenstand verfügen. Weiters sind eine Reihe von Datenbanken wie zum Beispiel Gefahrstoffdatenbank etc. in dieses System eingebunden, um auch die Informationsgewinnung wesentlich zu beschleunigen und zu vereinfachen.

Entwickelt wurde dieses System im Rahmen des KIRAS-Programms. Projekpartner dabei waren die Firmen Rosenbauer, Siemens, mobilkom sowie die Fachhochschule Hagenberg und der Österreichische Bundesfeuerwehrverband. Auch dieses System hat diesen ersten Feldtest unter realistischen Einsatzbedingungen mit Bravour gemeistert.

Dank darf hier auch den weiteren Einsatzorganisationen Rotes Kreuz Wels, Stadtpolizeikommando Wels, Autobahnpolizeiinspektion Wels sowie den Mitarbeitern der ASFINAG bzw. Autobahnmeisterei Wels ausgesprochen werden. Bei der Räumung des Tunnels nach der Übung wurden wir dankenswerterweise durch das Abschleppunternehmen Brandmayr unterstützt.

Freiw. Feuerwehr der Stadt Wels

Infos zum neuen System finden Sie auch in der Mitte Oktober erscheinenden Ausgabe vom BRENNPUNKT, dem Feuerwehrmagazin aus Oberösterreich.

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