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Deutschland: Drei Männer sterben bei Unfall in BSR-Werk in Berlin

Berlin (Deutschland): Drei Arbeiter im Alter von 19, 43 und 56 Jahren sind am Donnerstagvormittag, 10. September 2009, bei einem Unfall im Abfallbehandlungswerk Nord der Berliner Stadtreinigung (BSR) im Stadtteil Ruhleben ums Leben gekommen.

Ihre Leichen wurden wenige Stunden nach dem Unfall von der Feuerwehr geborgen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Nach den ersten Ermittlungen der Polizei waren die Männer auf einer Arbeitsbühne über einem Schlackebunker mit Wartungsarbeiten beschäftigt. Dabei habe sich diese Bühne zur Seite geneigt und sei anschließend auf die in die Grube gefallenen Arbeiter gestürzt. Diese waren sofort tot, sagte der Sprecher weiter.

Eine Sprecherin der BSR sprach von einem «tragischen Unfall». Das Geschehen tue der BSR leid, derzeit werde die Unfallursache untersucht. Die Personen seien Arbeiter einer Firma gewesen, die nicht zur BSR gehöre, betonte sie. Zunächst hatte die alarmierte Feuerwehr mitgeteilt, dass die Arbeiter verschüttet wurden, mit ihnen aber eine Verständigung möglich ist. Das stellte sich später als falsch heraus. Zu den Umständen ermittelt weiter das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi). In dem Abfallbehandlungswerk in Ruhleben betreibt die BSR eine Müllverbrennungsanlage mit einer Jahreskapazität von 520 000 Tonnen. Sie ist nach Unternehmensangaben das Kernstück der Berliner Abfallentsorgung.

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