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Pilot bei Absturz von Löschflugzeug in Griechenland getötet

Griechenland: Im Kampf gegen einen Waldbrand auf der griechischen Insel Kefallonia ist der Pilot eines Löschflugzeugs ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen flog die Maschine bei einem Einsatz offenbar gegen elektrische Kabel, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Durch die Brände bei Athen wurden auch 120 kurdische Flüchtlinge obdachlos. Nahe der Inselhauptstadt Argostoli war am Nachmittag des 27. August 2009 ein kleinerer Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer bedrohte jedoch kein bewohntes Gebiet.

Die Brände im Nordosten der Hauptstadt Athen am vergangenen Wochenende zerstörten auch ein Lager kurdischer Flüchtlinge. Auf dem Berg Penteli seien 120 Menschen obdachlos geworden, heißt es in einer Erklärung eines Gemeindekomitees von Penteli. Das Lager wurde demnach 1997 von der Hilfsorganisation Ärzte der Welt gegründet worden und habe kurdische Familien beherbergt, die in der Umgebung arbeiteten.

Am Wochenende hatten verheerende Waldbrände mehr als 20.000 Hektar Wald und Ackerland nordöstlich von Athen verwüstet, mehr als hundert Häuser wurden beschädigt. Die griechischen Behörden registrierten in Folge der Brände nach eigenen Angaben aber keine Obdachlosen, da die Mehrzahl der Betroffenen bei Angehörigen Unterschlupf gefunden habe. Die Regierung versprach finanzielle Hilfen für die Reparaturen der beschädigten Häuser.

Unterdessen wurde bekannt, dass durch die schweren Waldbrände mehr als 200 Häuser beschädigt oder vollständig zerstört wurden. Wie das griechische Umweltministerium mitteilte, brannten 65 Häuser komplett aus, darunter vier öffentliche Gebäude. 143 weitere Häuser seien durch die Flammen beschädigt worden, dazu zählten auch mehrere Kirchen. Sie könnten nach Ansicht von Experten jedoch wieder aufgebaut werden.

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