Technisch

Deutschland: Schwere Verletzungen nach Stromunfall in Ratingen

Ratingen (Deutschland): Die Feuerwehr Ratingen wurde am 27.08.2009 um 11:12 Uhr durch eine automatische Brandmeldeanlage einer Firma auf der Borsigstraße alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie des freiwilligen Löschzuges Tiefenbroich fest, dass mehrere Rauchmelder in einem Bereich der Elektrounterverteilung angesprochen hatten.

Bei den gezielten Erkundungsmaßnahmen in dem exponierten Bereich trafen die Trupps auf Handwerker, welche Wartungsarbeiten in der Elektroverteilung durchführten. Bei diesen Arbeiten berührte ein Mitarbeiter eine 400 V Stromschiene und verletzte sich dabei schwer. Kollegen brachten den Schwerverletzten mit einem Pkw vor Eintreffen der Feuerwehr ins St. Marien Krankenhaus. Die Maßnahmen der Feuerwehr Ratingen beschränkten sich auf das Lüften des mit Rauch beaufschlagten Bereiches. Der Verletzte wurde nach einer Erstbehandlung im St. Marien Krankenhaus mit einem Rettungswagen in eine Duisburger Spezialklinik für Verbrennungsverletzungen verlegt. Die Polizei sowie das Landesamt für Gesundheit und Arbeit nahmen Ermittlungen zum möglichen Schadenshergang auf. Die Feuerwehr Ratingen war mit 6 Fahrzeugen und 18 Kräften im Einsatz.

Feuerwehr Ratingen

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