Nö: Unfälle ohne Ende auf der Ostautobahn
Fischamend (Nö): Einige Stunden nach dem Auffahrunfall vor einem Zebrastreifen in Fischamend, genauer gesagt um 15.30 Uhr des 20. August 2009, schrillten die Pager der FF Fischamend erneut!
Die Abschnittsalarmzentrale Schwechat meldete eine „PKW Bergung nach Verkehrsunfall auf der A4 Richtung Ungarn bei Kilometer 17,5!“
Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Unfallort eintrafen, nahmen sie zwischen Autobahnkilometer 16,5 und 17,5 gleich zwei Unfallstellen wahr. Bei Baukilometer 17.5 landete ein Pkw nach Überschlag im Straßengraben. Der unbestimmten Grades verletzte Lenker wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in das nächstgelegene Krankenhaus abtransportiert.
Aufgrund dieses unerwarteten Ereignisses bremsten einige Verkehrsteilnehmer auf dem zweiten Fahrstreifen abrupt ab, was zu einem Auffahrunfall mit sechs involvierten Pkw führte. Fünf Fahrzeuge waren so schwer beschädigt, dass eine Weiterfahrt unmöglich gewesen wäre.

Die mit sechs Fahrzeugen ausgerückte Mannschaft der FF Fischamend barg 2 Unfallfahrzeuge mittels Abschleppachsen, stellte den nach Überschlag schwer beschädigten Pkw mittels Seilwinde wieder auf die Räder und band ausgelaufene Betriebsmittel. Ein Fahrzeug wurde durch den ÖAMTC verbracht und zwei Pkw dankenswerterweise durch die zur Unterstützung herbeigezogene FF Schwechat mit dem ASP geborgen.
Um 17.48 Uhr meldete sich die FF Fischamend bei „Florian Schwechat“ wieder einsatzbereit.
